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Samstag, 14. Februar 2026

Impfungen für Hunde und Katzen: Pro & Contra


Impfungen für Hunde und Katzen: Pro & Contra


Als Tierarzt stehe ich zu 100% hinter dem sinnvollen Einsatz von Schutzimpfungen bei Tieren (und Menschen) gegen ansonsten tödlich verlaufende oder hochansteckenden Erkrankungen.

Allerdings weiß ich als Bicom-Bioresonanz-Therapeut auch, dass eine Impfung eine energetische Belastung für das Tier darstellen kann.

Zudem ist bekannt, dass die Impfreaktion bei einigen empfindlichen Tieren sehr stark ausfallen kann, mit Fieber, starker lokaler Schwellung und Schmerzhaftigkeit etc.

Getreu meinem Motto "Nicht entweder / oder sondern sowohl-als-auch" biete ich bei uns in der Praxis eine Kombination beider "Welten" an.



Viele andere Tierärzte kennen das sicherlich auch und nutzen das:

Bei Tieren mit einer bekannten Überempfindlichkeit bei Impfungen erfolgt zeitgleich mit der Impfstoff-Injektion auch eine homöopathische Behandlung, die die Nebenwirkungen oftmals deutlich abschwächt.

Als speziellen Service biete ich auch eine Bicom-Bioresonanz Behandlung gleich im Anschluss an eine Impfung an. 
Dann können sofort die belastenden Schwingungen ausgleitet werden und das Tier stabilisiert werden.

Noch einmal in aller Deutlichkeit:

Impfungen, Entwurmungen und Ektoparasitenprophylaxe sind lebensverlängernde, unbedingt notwendige Behandlungen, die bei jedem Tier regelmäßig vorgenommen werden müssen.

Bei empfindlichen Tieren oder auf Wunsch der Besitzer kann jederzeit eine energetische Behandlung zur Abschwächung der Belastung bei uns vorgenommen werden.

Vereinbaren Sie gerne einen Termin bei uns:


Und wenn Sie eine anschließende Bioresonanz-Behandlung wünschen, sagen Sie uns das einfach am Telefon, oder tragen Sie das ins online Anmelde-Formular mit ein. 
Wir bereiten dann alles vor...

Quellen und weitere Artikel zu dem Thema:

Unsere Empfehlungen zur Prophylaxebehandlung von Hunden und Katzen:

Weitere Artikel zur Bioresonanz:

Sonntag, 9. November 2025

Nicht entweder / oder, sondern sowohl als auch!


Nicht "entweder / oder", sondern "sowohl als auch"!


Zur Zeit "tobt" gerade wieder einmal ein klickreicher Streit zwischen zwei Verfechtern der "einzigen Wahrheit". Dieser "ideologische Streit" ist so alt, wie die "moderne Medizin".

Der eine Kollege meint, dass alle "Schulmedziner" von der Pharmaindustrie gesteuert sind, nur für´s Geld arbeiten und die Tiere mit den vorhandenen Medikamenten gar nicht heilen, sondern nur die Symptome bekämpfen.

Der andere Tierarzt besteht darauf, dass nur "evidenzbasierte" Therapien bei den Tieren angewendet werden sollte und alles andere Humbug, Scharlatanerie und Geldmacherei sei.

Warum immer diese schwarz-weiß Haltung?
Warum diese persönlichen Angriffe?
Warum soll Erfahrungsmedizin und evidenzbasiere Medizin ein Widerspruch sein?

Der gemeinsame Nenner bei allem tierärztlichem Bemühen sollte doch sein:
"Es sollte das Beste für das Tier sein und ihm sollte geholfen werden."

Der große Unterschied


Der große Unterschied zwischen der "Schulmedizin" und den "alternativen Behandlungsformen" ist vor allem die Betrachtungsweise was Krankheit ist und wie diese behandelt werden kann.

Während die evidenzbasierte Medizin immer mehr ins "Kleine" geht und einzelne Moleküle und deren Wirkungsweise erforscht, um daraus Therapiemöglichkeiten zu machen, betrachtet der komplementäre Tierarzt das ganzheitlich sieht.

Beides hat seine Berechtigung, beides ist "richtig" und beides führt zur Linderung von Schmerzen und Leiden von Tieren.

Beispiel 1 - chronische Osteoarthrose beim Hund:


Es gibt ein ausgesprochen wirksames Medikament bei Arthrose vom Hund. Dieses Medikament ist ein Paradebeispiel für die absolut gezielte und nebenwirkungsarme Linderung von chronischen Schmerzen beim Hund durch die Blockade eines einzigen Schmerzmediators.
Ein Segen für die Tiere und ein Highlight moderner evidenzbasierter Medizin. Diese Medikament wird monatlich als Spritze verabreicht, da sich der Wirkstoff einfach verbraucht.
(Wirkungsmechanismus  Bedinvetmab ist ein caniner monoklonaler Antikörper gegen den Nervenwachstumsfaktor (NGF). Es  wurde gezeigt, dass die Hemmung der NGF-vermittelten Zellsignalisierung eine Verringerung Osteoarthrose-bedingter Schmerzen bewirkt.)
Soweit die "Schulmedizin".

Getreu meinem Motto: "Geht es vielleicht noch besser?" haben wir angefangen zusätzlich Nahrungsergänzungen zu verfüttern. Und siehe da, die Schmerzanzeichen wurden für 1,5, bis 2 Monate unterdrückt.
Dann hat der Hund zusätzlich noch Traumeel und Zeel bekommen. Zwei komplexe homöopathische / homotoxikologische Medikamente dessen lindernde Eigenschaften wohl kaum ein Tierarzt in Frage stellt, der das jemals selbst ausprobiert hat.

Jetzt bekommt der Hund alle 3 Monate sein "Librela" in Kombination mit GAG, Glucosamin und Grünlippmuschelextrakt sowie Traumeel und Zeel.

--> In Kombination beider "Welten" geht es dem Tier jetzt deutlich besser:
"Soviel Medikamente wie nötig und so wenig wie möglich."
  

Grenzen erkennen

  
Wichtig ist es, die Grenzen der jeweiligen Therapie zu erkennen und dementsprechend zu handeln.

Impfung sowie Floh- & Wurmmittel sind ein absolutes MUSS für Hunde und Katzen bei denen es keinerlei tatsächlich wirksamen Alternativen gibt. (s. Blogartikel: https://hund-katze-heimtier-kleintier.de/klartext-zur-floh-zecken-und-wurm-behandlung/)

Andererseits kommen moderne Medikamente und Therapien bei vielen chronischen Herausforderungen an ihre Grenzen, da diese eben selten monokausal, sondern viele Ursachen haben und oft nur symptomatisch behandelt werden können.
Hier hilft dann der ganzheitliche Ansatz, der den ganzen Körper, die Psyche und die Umwelt des Individuums zur Ursachenbekämpfung mit einschließt.
  
  

Beispiel 2 chronischer Juckreiz:

  
Ein Hund mit chronischem starken Juckreiz. Schulmedizinisch ausgetestet und alles behandelt, was den Juckreiz auslösen könnte. Übrig bleibt eine Tablettenbehandlung gegen ein körpereigenes Zytokin mit dem wunderschönen Namen "Januskinase". 
Das funktioniert und der Juckreiz ist größtenteils weg. Eine wirkliche große Erleichterung für den armen Hund.
(Oclacitinib ist ein Janus-Kinase (JAK)–Hemmer. Januskinasen sind zytoplasmatische Tyrosinkinasen,  welche unter anderem mit Zytokin-Rezeptoren assoziiert sind. Oclacitinib kann die Funktion einer  Vielzahl von Zytokinen hemmen, welche von der JAK-Enzymaktivität abhängig sind. Für Oclacitinib  sind die Ziel-Zytokine diejenigen, die entzündungsfördernd sind oder eine Rolle bei allergischen  Reaktionen / Pruritus spielen. Jedoch kann Oclacitinib auch Auswirkungen auf andere (z.B. die bei der  Immunabwehr oder der Hämatopoese beteiligten) Zytokine haben und dadurch unerwünschte  Wirkungen auslösen.)

Doch letztlich wäre das eine lebenslange permanente Therapie mit entsprechenden Nebenwirkungen.
Also haben wir angefangen mit der Bioresonanz die Allergieursachen zu finden und aufzulösen, die Blockaden zu lösen, die Entgiftung zu fördern und das Tier energetisch zu stabilisieren.
Der Erfolg ist, dass der Hund statt 3 Tabletten täglich nur noch zu bestimmten Jahreszeiten über 2 - 3 Wochen 1 Tablette täglich in der hochakuten Pollen-Phase braucht und sonst nicht mehr.

--> 
In Kombination beider "Welten" geht es dem Tier jetzt deutlich besser:
"Soviel Medikamente wie nötig und so wenig wie möglich." 
  
Abgeändert nach: Hans Traxler (*1929), Quelle: betrifft : erziehung, Juli-Heft 1975

Das Problem

  
Zum Problem wird es erst, wenn eine der beiden "Seiten" einen "Absolutheitsanspruch" für sich deklariert.

Natürlich ist es sinnvoll und auch möglich einzelne Moleküle / Wirkstoffe auf evidenzbasierter Basis unter Labor Bedingungen auf ganz spezifische Wirkungen auf Krankheiten zu testen.
Wenn nicht getestet wird, haben wir solche Fälle wie Contagan...


Problematisch ist der Ansatz zu verlangen, das ganzheitliche individuelle Therapien, die sich eben nicht nur auf einen kleinen Ausschnitt der allgemeinen Physiologie beschränken, sondern die Umwelt, die Psyche, die individuelle Situation und den ganzen Körper mit beinhalten, auf die selbe Weise zu testen, wie die einzelnen Wirkstoffe.
  

Fakten, Hoffnung und Zukunft

  
Tatsache ist, dass die Akkupunktur und andere "fern-östliche" Heilmethoden um einige Jahrtausende älter sind als die sog. "moderne Medizin" und in ihren jeweiligen Grenzen einfach funktionieren.

Unbestritten ist, dass Frequenzen / Wellen / Schwingungen einen Einfluss auf unseren Körper haben und das unser "fester" Körper genauso als Schwingung angesehen werden kann.

Bekannt ist, dass die Homöopathie "erfunden" wurde, als die "moderne Medizin" noch mit Quecksilber, Schröpfen und Aderlass gearbeitet hat und dabei mehr Menschen gestorben sind als geheilt wurden.

Geschichtlich belegt ist, dass schon immer Menschen (meistens weise Frauen), die die Natur als Vorbild für Heilung genommen haben und die der gängigen Lehrmeinung widersprachen, gerne mal auf den Scheiterhaufen geworfen wurden.
Die moderne Form davon ist dann wohl der Social-Media-Shitstorm...

Fakt ist, dass eine große Anzahl an Erfahrungen, Einzelbeispielen und retrospektiver Erfolgen eben doch für eine Wirksamkeit sprechen, auch wenn diese zur Zeit und mit den derzeitigen Testverfahren noch nicht nachgewiesen werden kann. (s. Blogartikel hier: https://hund-katze-heimtier-kleintier.de/klinische-studie-zur-wirksamkeit-der-bicom-bioresonanz/)

Erfreulich ist, dass die moderne Physik tatsächlich immer mehr Hinweise liefert, dass ganz andere Kräfte am Werk sein können, als die, womit sich die molekulare Wissenschaft beschäftigt.

Spannend ist es, dass sich die Beweise weiter verdichten, dass "Information", als Form der "Energie", einen Einfluss auf "Materie" hat, womit zumindest ein neuer theoretischer Ansatz besteht, Homöopathie und andere Therapien der "Informationsmedzin" zu erklären.

Der Sinn des ganzen ist aber: "Hauptsache dem Tier geht es besser!"

Freitag, 18. Juli 2025

Urlaub / Reisen ins Ausland mit Hund


Urlaub / Reisen ins Ausland mit Hund


Immer wieder werden wir nach genauen Informationen über Vorschriften gefragt, die für Auslandsreisen mit Tieren (meistens Hunde) gelten.
Dabei ist es meistens nicht das Problem ins Ausland zu reisen, sondern von dort wieder nach Deutschland bzw. in die EU einzureisen / zurückzureisen. 

Da sich die Vorschriften alle Nase lang ändern und auch die Liste der Länder für die abweichende Vorschriften gelten ändert, können keine allgemeingültige Angaben von uns gemacht werden.

Besonders über gezielte Vorschriften für spezielle Länder können wir als Tierärzte keine rechtsverbindliche Auskunft geben.
Diese müssen Sie sich selbstständig bei den zuständigen Ämtern / Botschaften besorgen.

Die Anforderungen können dann wiederum (zumindest teilweise) vom Haustierarzt erfüllt werden

Grundsätzlich können folgende Auflagen gemacht werden:


1. Es muss ein aktuell gültiger Tollwut-Impfschutz vorliegen. Dieser hält normalerweise 3 Jahre an und muss in einem EU-Impfpass = EU Heimtierausweis vom Tierarzt eingetragen werden. Dabei gilt das letzte Datum im Eintrag als "gültig bis" ...

2. Es muss eine eindeutige Kennzeichnung vorliegen. Heutzutage ist das meistens ein Mikro-Chip, der üblicherweise unter der Haut auf der linken Halsseite sitzt

3. Es kann ein AMTLICHES Gesundheitszeugnis verlangt werden, welches von einem AMTS-TIERARZT ausgefüllt werden muss. Das ist nicht der Haustierarzt, sondern ein Tierarzt im Veterinäramt (bei uns in Lüchow).

4. Es kann verlangt werden, dass eine Wurmkur zu einem bestimmten Zeitpunkt dem Tier eingegeben werden muss, ggf. unter Aufsicht eines Tierarztes, der das bescheinigt, oder direkt an der Grenze beim Zoll.

5. Es kann auch verlangt werden, dass eine Titer-Bestimmung auf Tollwut vorgenommen werden muss. Das erfolgt über eine Blutprobe, die der Haustierarzt abnimmt und an spezielle zugelassene Labore einsendet. Der Befund muss dann im Impfpass liegen. Die Untersuchung beim Labor kann 3 - 14 Tage dauern und sollte rechtzeitig vor Reiseantritt durchgeführt werden. Evtl. gibt es spezielle weitere Fristen, die dabei eingehalten werden müssen.

6. Es kann auch sein, dass eine Prophylaxe gegen Ektoparasiten (Flöhe / Zecken / Milben) verlangt wird. Bei Reisen in die Mittelmeerregion empfehlen wir wegen der dort vorkommenden Stechmücken (als Überträger von ansteckenden Erkrankungen) eine spezielle Parasitenprophylaxe.

7. Die weiteren Impfungen sind von Land zu Land unterschiedlich. Wir empfehlen trotzdem alle Hunde gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose und Parvovirose zu impfen. Die Dauer des Impfschutzes variiert von Impfstoff zu Impfstoff. 
Die Angaben "bis zu 2 Jahren" z.B. bedeutet, dass je nach loklalem Infektionsgeschehen die Nachimpfung alle 2 Jahre oder früher erfolgen sollte.
Da es bei uns in der Gegend sowohl Staupe als auch Leptospirose gibt, empfehlen wir alle Impfungen (außer Tollwut) jährlich aufzufrischen.

8. Bei Flugreisen gelten natürlich noch andere Vorschriften, die bei den jeweiligen Fluglinien nachgefragt werden müssen. Selbiges gilt auch für Bahnreisen. Bei langen Autoreisen denken Sie bitte an genügend Pausen und eine Reiseapotheke auch für Ihre Tiere.

9. Für einige Länder gelten auch noch spezielle Vorschriften für bestimmte Rassen - meistens sog. "Kampfhunde" oder "Herdenschutzhunde"

10. Wenn Sie ins Ausland mit Ihrem Hund reisen wollen, machen sie sich bitte RECHTZEITIG schlau, welche Auflagen es dort zu erfüllen gibt bzw. was Sie zur Wiedereinreise in die EU benötigen. Vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin ihn der Tierarztpraxis Ihres Vertrauens. Kontrollieren Sie den Impfstatus bzw. sprechen Sie das bei ihrem nächsten Tierarztbesuch.

Auf folgenden Seiten können Sie sich weiter informieren:

Freitag, 11. Juli 2025

Tag des Hundes in Wustrow - Anmerkungen


Tag des Hundes in Wustrow - Anmerkungen


Schnell noch anmelden!


Gerne empfehle ich diese Veranstaltung weiter, doch einige Worte dazu seien mir bitte gestattet.

1. Hundesport

Genau wie beim Menschen ist "Sport" für Hunde nur bis zu einem gewissen Grad gesund. Extreme Leistungen, einseitige Belastungen oder zu früher Beginn im Wachstum kann zu bleibenden Schäden führen. 
Es sollte auch beim Hundesport immer um Spaß, Fitness und Hund-Mensch-Beziehungen gehen und nicht um Höchstleistungen.

Hundesport ist grundsätzlich mit dem Tierschutz vereinbar, solange die Gesundheit und das Wohlbefinden des Tieres im Vordergrund stehen. Es ist wichtig, dass die Belastung beim Hundesport an die Bedürfnisse und körperlichen Möglichkeiten des Hundes angepasst ist und keine Schmerzen, Leiden oder Schäden verursacht werden. 
Als tierschutzrechtlich kritisch werden folgende Leistungssportarten der Hunde angesehen:
  • Weight Pulling: Hunde ziehen schwere Gewichte, was zu Überlastung und Verletzungen führen kann.
  • Wall Climb: Hunde klettern eine Wand hoch und springen wieder herunter, was zu Verletzungen führen kann.
  • Extremer Frisbee-Sport: Hunde werden zu spektakulären Fängen animiert, was die Tiere überfordern kann.

2. Qualzucht 

Zum Thema Hunderassen und Qualzucht hatte ich an anderen Stellen schon etwas geschrieben: https://hund-katze-heimtier-kleintier.de/qualzucht-muss-verhindert-werden/

3. Hitze

Vor allem bei solchen sportlichen Veranstaltungen sollte unbedingt auch auch die Wärme geachtet werden, da Hunde NICHT über die HAUT schwitzen können wie Menschen. 

4. Impfungen

Es ist gut, das am Ende auf eine gültige Impfung verwiesen wird, jedoch spielt in Deutschland die "Tollwut" keine Rolle mehr! 
Statt auf eine aktuelle Tollwutimpfung sollte viel mehr auf einen ausreichenden Staupe bzw. Leptospirose-Schutz geachtet werden: 

5. Prophylaxe

Zudem halte ich bei solchen Veranstaltungen, wo so viele Tiere zusammenkommen, einen ausreichenden Floh- und Zeckenschutz als unbedingt erforderlich
Vielleicht sollte nach dem Besuch auch eine Wurmkur in Betracht gezogen werden...
Wenn Sie all diese Anmerkungen vertrauensvoll beachten, sollten Sie einen schönen Tag in Wustrow haben zu dem ich Ihnen viel Spaß und Freude mit Ihrem Vierbeiner wünsche!

Und sollte doch einmal etwas passieren, so habe ich an dem Wochenende Notdienst: 

Mittwoch, 9. April 2025

Tests von zu Hause für Ihre Tiere - VeTeVo


Tests von zu Hause für Ihre Tiere - VeTeVo

     
Wie funktioniert das?

  • Tests bequem zu Hause durchführen
  • Probe einschicken, Ergebnis per Email
  • vetevo ist spezialisiert auf Wurm-, Allergie- und DNA Test und analysiert täglich hunderte Proben aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • 💡 Keine Zusatztermine, keine Wartezeiten – schnell, einfach & zuverlässig

Wurmkur? → Lieber testen!


Wurmtest – gezielt, statt Wurmkur auf Verdacht.

So schonen sie den Darm, vermeiden die Entstehung von Resistenzen und unnötige Medikamente.

Hautprobleme, ständiges Lecken oder Juckreiz?


Typische Symptome:
- Juckreiz, kahle Stellen, Pfotenlecken
- gerötete Haut oder Unruhe

Allergietest mit über 360 Substanzen um basierend auf den Ergebnissen die Fütterung umzustellen.

Rassespezifische Risiken erkennen


Beim DNA-Test geht’s nicht nur um die Herkunft – sondern auch um gesundheitsrelevante Erbinformationen, die für den Alltag, die Medikamentengabe und die langfristige Betreuung deines Tieres enorm wichtig sein können.

✅ MDR1-Gendefekt

➤ Störung in der Medikamentenverarbeitung – kann bei normaler Dosierung zu schweren Nebenwirkungen führen
🧬 Betroffene Rassen: Australian Shepherd, Collie, Border Collie, Sheltie, Weißer Schäferhund, Berger de Brie, Wäller
💥 Reaktion auf Spot-Ons, Entwurmung, Narkosemittel möglich
Symptome: Zittern, Ataxie, Erbrechen, epileptische Anfälle

✅ Degenerative Myelopathie (DM)

➤ Fortschreitende Nervenerkrankung, beginnt meist im Alter – Hinterhandlähmung
🧬 Betroffene Rassen: Deutscher Schäferhund, Boxer, Berner Sennenhund, Corgi, Chesapeake Bay Retriever
Symptome: Unsicherer Gang, Wegknicken der Hinterbeine, Muskelschwund

✅ PRA – Progressive Retinaatrophie

➤ Erbliche Augenerkrankung, führt langsam zur Erblindung
🧬 Betroffene Rassen: Cocker Spaniel, Labrador Retriever, Zwergpudel, Irish Setter, Australian Shepherd
Symptome: Nachtblindheit, Orientierungslosigkeit, später völlige Erblindung

Der DNA-Test klärt das – sicher & präventiv.

Nach Antibiotika oder Wurmkur:


Eine 3-Monats-Kur mit Belly Bites (Probiotika):
✔ Unterstützt den Darm
✔ Lindert Unwohlsein
✔ Einfach als täglicher Snack zu geben

Alternative Allergiediagnostik:

Allergietest mit Bioresonanz vor Ort oder nach Zusendung einer Blutprobe

Alternative Darmsanierung:

Medikamente vom Tierarzt oder auf Tierarzt24

Samstag, 15. Februar 2025

Klare Worte von DocGoy


Klare Worte von DocGoy


Da hat sich in der letzten Zeit bei mir wieder so einiges angestaut, was ich hier einmal gesammelt los werden muss.

1. Anspruchsdenken und falsche Erwartungen


Tierärzte sind alle auch Tierschützer.
  • Wir setzten uns vehement gegen Qualzuchten ein (s. Blogartikel Qualzucht hier)
  • Wir behandeln Wildtiere auch einmal zu Tierschutzpreisen oder nehmen das Geld für die Behandlung aus der Kaffeekasse.
  • Wir arbeiten mit Tierschutzvereinen zusammen und verzichten bei jeder Kastration von Katzen auf einen Großteil unseres Gewinns.
  • Wir beraten, was vorbeugend unternommen werden kann, damit Haustiere nicht Leiden müssen

Aber der Tierarzt kann auch nicht unentgeltlich für alle Versäumnisse der Politik aufkommen (s. Blogartikel hier).

Wenn eine Maus mit einem gebrochenen Bein gefunden wird, ist es eine unverschämte Erwartungshaltung von den Findern, dann vom Tierarzt zu VERLANGEN diese am Wochenende im Notdienst KOSTENLOS zu erlösen (weitere Beispiele in diesem Blogartikel).
Denn auch wenn der Tierarzt aufgrund des Tierschutzgesetzes Schmerzen und Leiden lindern soll, so steht in keinem Gesetz, dass dieses kostenlos zu geschehen hat (
Stellungnahme des BPT hier).

Und auch Tierschutzvereine sind kein "Selbstbedienungsladen" (s. Blogartikel hier).

2. Wer keine Ahnung hat, der hat eben nur eine Meinung

Mein Instagram-Post mit den Würmern im Erbrochenen einer Katze erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit (s. Blogartikel hier).
Auch wird weiterhin fleißig diskutiert z.T. auch über andere Themen und vor allem sehr viel mit "Meinung" und sehr wenig mit "Wissen" argumentiert.

Eine Meinung ist keine "alternative Auslegung" von "Fakten" und wer keine Ahnung hat: "Einfach mal die Fresse halten!"


Hier noch einmal für alle ganz deutlich: FAKT & FAKE zur Entwurmung

1. JA, Parasiten sind eine Erkrankung, die behandelt werden muss. Die Würmer beißen Löcher in den Darm, führen u.a. zum Leaky-Gut-Syndrom, stören die Verdauung, sind ansteckend und gefährlich für Mensch (als Fehlwirt) und Tier.
    NEIN, prophylaktisch eingesetzte Wurmkuren schädigen NICHT die Darmflora, machen NICHT krank und führen NICHT zu Allergien.

2. JA, Wurmkuren sind wichtig und das einzige, was nachweislich sicher gegen Würmer hilft.
    NEIN, Kokosflocken, Papayakerne, Homöopathie, Kräuter, Öle oder in die Hände klatschen hilft NICHT zuverlässig gegen Darmparasiten.

3. JA, Kotuntersuchungen sind sinnvoll, um eine Verwurmung nachzuweisen bzw. den Erfolg einer Wurmbehandlung zu überprüfen..
    NEIN, Kotuntersuchungen sind NICHT sinnvoll um eine Wurmfreiheit nachzuweisen.

4. JA, eine gute, ausgewogene, gesunde Ernährung für Hunde und Katzen ist wichtig.
    NEIN, die Ernährung hat so gut wie NICHTS mit einer Verwurmung zu tun.

5. JA, eine Darmsanierung bei Tieren ist oft eine gute Sache, um das Mikrobiom aufzubauen oder zu stärken, besonders nach der Gabe von Antibiotika.
    NEIN, eine Darmsanierung hilft NICHT bei Parasitenbefall.

6. JA, verantwortungsvolle Tierärzte empfehlen vorbeugende Parasitenbehandlungen je nach Haltung (drinnen/draußen) und lokalen Gegebenheiten (Stadt/Land).
    NEIN, Tierärzte verdienen sich NICHT dumm und dämlich an einer Wurmkurtablette für unter 3,- €.

7. JA, es ist richtig, dass wir durchaus empfehlen z.B. Katzen, die regelmäßig viele Mäuse fangen, oder wenn Kleinstkinder im Haus sind, Tiere monatlich zu entwurmen.
    NEIN, wir empfehlen NICHT, jedes Tier grundsätzlich und grundlos alle 4 Wochen zu entwurmen, sondern je nach Alter, lokalen Gegebenheiten, Erfahrung, Befunde, Infektionsdruck und Diagnosen gezielt und individuell.

8. JA, es gibt ein tiermedizinisches Gremium, welches wissenschaftlich fundierte Richtlinien für die Entwurmungsstrategie herausgibt, überprüft, überarbeitet und ggf. ändert (ESCCAP), an welchen sich die Tierärzte orientieren sollten.

Schutzimpfungen sind lebensrettend

Genauso verhält es sich mit dem vermehrten Auftreten von sog. "Impfgegnern".
Oftmals wird einfach vergessen, wie segensreich und erfolgreich die Impfungen in den letzten 100 Jahren gewesen sind.
Es gibt in Deutschland so gut wie keine Kinderlähmung mehr, keine Pocken, kaum noch Masern oder andere schwere "Kinder-"Erkrankungen - WEGEN der Impfungen!
Es gibt in Deutschland auch bei Tieren keine (terrestrische) Tollwut mehr - WEGEN der Impfungen!

Viele lebensbedrohliche Erkrankungen von Menschen und Tiere kommen in Deutschland so gut wie nicht mehr vor, weil ein Impfschutz vorhanden ist. 

Natürlich ist eine Impfung eine Belastung für das Immunsystem (das ist ja genau der Sinn einer Impfung) und natürlich kann es mal zu lokalen Reizungen oder anderen Nebenwirkungen kommen. 
Doch das ist alles überhaupt kein Vergleich zu den Schäden, die eine Krankheit auslöst, wenn nicht geimpft wird.

Das Impfschema für Tiere wird von der zuständigen Stelle (Stiko-Vet) jährlich angepasst. Immer aktualisiert durch neue Untersuchungen und Forschung.
Die Impfabstände sind geändert worden, die empfohlen (CORE-) Impfungen werden geändert, der aktuelle Infektionsdruck wird berücksichtigt und die Impfstoffe werden überarbeitet, damit so weinig wie möglich Zusatzstoffen verwendet werden müssen.
Gerade für Katzen z.B. gibt es einen speziellen Impfstoff, der so gut wie keine zusätzlichen Substanzen außer Wasser, Impfstoff und ein paar Mineralien enthält (Purevax).

JA - Impfungen sind lebensrettend
JA - Krankheiten gegen die geimpft wird, sind lebensbedrohend
JA - Nebenwirkungen können auftreten, wie bei jeder medizinischen Behandlung
NEIN -  Impfstoffe enthalten keine geheimen Zusätze, machen nicht krank und sind nicht gefährlich




Floh- und Zeckenmittel

Dazu habe ich HIER schon einmal einen längeren Blogartikel geschrieben und möchte nicht alles wiederholen.

JA - ich empfehle sowohl für Hunde als auch für Katzen eine kontinuierliche Floh- und Zeckenprophylaxe über 12 Monate im Jahr
JA - Erkrankungen durch von Zecken übertragbare Erreger werden immer häufiger, auch in Norddeutschland (s. Blogartikel hier)

3. Google, ChatGPT oder KI hat nicht immer recht



Wenn ich ab und an selbst einmal ChatGPT nutze oder etwas "nach googlen" muss, dann bin ich durchaus erstaunt, wie gut die Informationen sind.
DOCH ...
... ich bin auch genauso entsetzt, wie viele völlig falsche, irre, gefährliche und unbewiesene "Meinungen" mir angezeigt werden.

Die Herausforderung beim "googlen" ist, dass man eigentlich schon einiges an Fachwissen haben muss, um die FAKE-Meldungen von den FAKTEN, um gut von schlecht und um MEINUNG von WISSEN zu unterschieden.

Noch schlimmer ist es in den sozialen Medien.
Wieviel hirnverbranntes dort geschrieben steht, wieviel KI-generierter Unsinn mittlerweile dort kursiert und bei Fotos und kurzen Clips kaum noch von echt zu unterschieden sind, ist erschütternd.

Es findet immer weniger Prüfung statt, sondern es geht nur noch um Quantität vor Qualität oder schlimmer noch um gezielte Desinformation und erwünschte Verunsicherung.


Hier einmal 2 "witzige" Bilder, die leider bei genauer Betrachtung gar nicht mehr so witzig sind...


Ganz besonders fällt mir das natürlich in den Bereichen auf, wo ich nun einmal Fachwissen besitze.
Doch wenn ich davon ausgehe, das in jedem anderen Bereich es immer jemanden gibt, der eben genau dort sein Fachwissen hat und den ganzen Blödsinn erkennt, will ich gar nicht darüber nachdenken, wie hoch der "Wahrheitsgehalt" aller Informationen im Netz ist.

Ohne jetzt zu politisch zu werden, kann ich nur dazu raten, bei wichtigen Fragen und Problemen einen Fachmann persönlich zu Fragen, anstatt sich auf das "Internet" als "Informationsquelle" zu verlassen.

Im Fall Ihrer Tiere: Fragen Sie Ihren Tierarzt, der auch (Tier-)Apotheker ist.



Fakten und Quellen zu 1)

Fakten und Quellen zu 2)

Fakten und Quellen zu 3)

Freitag, 13. Dezember 2024

Mythos oder Wahrheit? Fakt oder Fake? Wurmkur


Mythos oder Wahrheit? Fakt oder Fake?

Der Post ist jetzt schon über 4 Monate alt und noch immer wird bei Instagram "heiß" darüber diskutiert.

Doch ich lese da so viel "Meinung" und "Glauben" und so wenig Wissen ...

Hier einmal 7 Fakten und 7 Fake-News


FAKT:
  • 1. JA, Parasiten sind eine Erkrankung, die behandelt werden muss. Die Würmer beißen Löcher in den Darm, führen u.a. zum Leaky-Gut-Syndrom, stören die Verdauung, sind ansteckend und gefährlich für Mensch (als Fehlwirt) und Tier.
  • 2. JA, Wurmkuren sind wichtig und das einzige, was nachweislich gegen Würmer hilft.
  • 3. JA, Kotuntersuchungen sind sinnvoll, um eine Verwurmung nachzuweisen.
  • 4. JA, eine gute, ausgewogene, gesunde Ernährung für Hunde und Katzen ist wichtig.
  • 5. JA, eine Darmsanierung bei Tieren ist oft eine gute Sache, um das Mikrobiom aufzubauen oder zu stärken besonders bei Durchfällen oder nach Antibiotika-Gaben.
  • 6. JA, verantwortungsvolle Tierärzte empfehlen vorbeugende Parasitenbehandlungen je nach Haltung (drinnen/draußen), Alter der Tiere, Befunden und lokalen Gegebenheiten (Stadt/Land).
  • 7. JA, es ist richtig, dass wir durchaus empfehlen z.B. Katzen, die regelmäßig viele Mäuse fangen, oder wenn Kleinstkinder im Haus sind, monatlich zu entwurmen.

FAKE:
  • 1. NEIN, prophylaktisch eingesetzte Wurmkuren schädigen NICHT die Darmflora, machen NICHT krank und führen NICHT zu Allergien.
  • 3. NEIN, Kokosflocken, Papayakerne, Homöopathie, Kräuter, Öle oder in die Hände klatschen hilft NICHT zuverlässig gegen Darmparasiten.
  • 2. NEIN, Kotuntersuchungen sind NICHT sinnvoll um eine Wurmfreiheit nachzuweisen.
  • 3. NEIN, die Ernährung hat so gut wie NICHTS mit einer Verwurmung zu tun.
  • 4. NEIN, eine Darmsanierung hilft NICHT bei Parasitenbefall.
  • 5. NEIN, Tierärzte verdienen sich NICHT dumm und dämlich an einer Wurmkurtablette für unter 3,- €.
  • 6. NEIN, wir empfehlen NICHT, jedes Tier grundsätzlich und grundlos alle 4 Wochen zu entwurmen.
  • 7. NEIN, wir ziehen NICHT gedankenlos und unreflektiert unseren Stremel durch zum Nachteil von Tier und Mensch, sondern wir richten uns nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft zum Wohle von unseren Patienten und deren Familien.

 Wissenswertes:

Sonntag, 21. Juli 2024

"Alter" ist keine Krankheit


"Alter" ist keine Krankheit


Alter ist keine Krankheit. 
Oft sind die Symptome, die "Altsein" vortäschen nur ein Ausdruck einer behandelbaren Erkrankung.
Die Lebensqualität des Hundes zu erhalten sollte auch im Alter möglich sein.
Zumindest muss abgeklärt werden, ob es sich um "natürliche" Alterungsprozesse handelt, ob man diese aufhalten, verlangsamen, lindern oder ausgleichen kann oder ob es eine behandelbare Erkrankung ist.

Hier ein Artikel dazu: "Die goldenen Jahre: Probleme im Alter von Hunden und wie man ihnen begegnen kann"

Das Älterwerden ist für uns alle eine natürliche Lebensphase, und das gilt auch für unsere vierbeinigen Freunde. Hunde, die uns jahrelang treu begleitet haben, können im Alter mit verschiedenen gesundheitlichen Herausforderungen konfrontiert werden. In diesem Blogartikel werfen wir einen Blick auf die typischen Probleme im Alter von Hunden und wie wir als Hundebesitzer ihnen bestmöglich begegnen können.

Arthrose und Gelenkprobleme: 

Eines der häufigsten Probleme im Alter von Hunden ist Arthrose, eine schmerzhafte Gelenkerkrankung. Ältere Hunde neigen dazu, an Beweglichkeit zu verlieren, und können Lahmheit oder Steifheit zeigen. Tierärztliche Betreuung, angepasste Bewegung und Ergänzungsmittel können helfen, die Lebensqualität älterer Hunde zu verbessern.

Zahnprobleme:

Zahnprobleme sind nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Hunden im Alter verbreitet. Zahnstein, Zahnverlust und Zahnfleischerkrankungen können auftreten. Regelmäßige Zahnhygiene, geeignetes Futter und tierärztliche Kontrollen sind entscheidend, um die Mundgesundheit unserer älteren Hunde zu erhalten.

Gewichtszunahme und Adipositas: 

Ältere Hunde neigen dazu, weniger aktiv zu sein, was zu Gewichtszunahme und Adipositas führen kann. Ein gesundes Gewicht ist jedoch wichtig, um Gelenke zu entlasten und das Risiko von Begleiterkrankungen zu minimieren. Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige, angepasste Bewegung sind hier entscheidend.

Veränderungen im Verhalten: 

Senioren-Hunde können Verhaltensänderungen zeigen, die auf altersbedingte kognitive Beeinträchtigungen hindeuten. Desorientierung, Vergesslichkeit oder Unruhe können auftreten. Ein liebevoller Umgang, klare Routinen und geistige Stimulation können helfen, die mentale Gesundheit älterer Hunde zu fördern.
--> Teil 2: Demenz bei alten Hunden: https://hund-katze-heimtier-kleintier.de/was-kann-man-bei-demenz-bei-alten-tieren-machen/

Nieren- und Lebererkrankungen: 

Nieren- und Leberprobleme treten im Alter häufiger auf. Symptome wie vermehrtes Trinken, vermehrtes Urinieren und Appetitverlust können auf solche Erkrankungen hinweisen. Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen und eine auf die Bedürfnisse älterer Hunde abgestimmte Ernährung sind wichtig, um die Organgesundheit zu unterstützen.

Seh- und Hörverlust: 

Ähnlich wie Menschen können auch Hunde im Alter Seh- und Hörverlust erfahren. Es ist wichtig, die Umgebung anzupassen, damit sich der Hund sicher fühlt. Bei Anzeichen von Seh- oder Hörproblemen sollte sofort ein Tierarzt konsultiert werden.

Fazit: 

Die Pflege und Betreuung von älteren Hunden erfordert spezielle Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme. Regelmäßige tierärztliche Kontrollen, eine angepasste Ernährung, ausreichend Bewegung und liebevolle Zuwendung sind entscheidend, um die Lebensqualität unserer treuen Begleiter in ihren goldenen Jahren zu maximieren. Durch eine achtsame Betreuung können wir sicherstellen, dass unsere Hunde im Alter genauso viel Liebe und Sorgfalt erfahren wie in ihrer Jugend.

Beschreibung aus Karsivan: https://tidd.ly/2FlYoiQ 


Hier folgen jetzt einige typische Sätze aus der täglichen Arbeit in der Kleintierpraxis:


"Der Hund muss nicht mehr geimpft werden, der ist schon alt!"

Falsch!
Je älter ein Tier ist, desto schwächer wird das Immunsystem und desto wichtiger ist ein ausreichender Impfschutz!
Richtig ist, dass ältere Tiere, die in jungen Jahren eine komplette Grundimmunisierung bekommen haben und danach regelmäßig geimpft wurden, nicht mehr unbedingt gegen alle Erkrankungen jährlich nachgeimpft werden müssen.

"Die Hündin ist alt, die kann keine Jungen mehr bekommen!"

Falsch!
Auch alte Rüden sind noch zeugungsfähig und alte Hündinnen werden läufig und können noch tragend werden.
Richtig ist, bei unkastrierten Tieren muss bis zum Schluss darauf geachtet werden, dass keine Fortpflanzung mehr passieren kann. Das geschieht durch "aufpassen" und räumliche Trennung, oder durch Tabletten (evtl. auch Spritzen) bei den Hündinnen.
Übrigens auch bei "Bruder" und "Schwester"!

"Der Hund ist alt und kommt deswegen nicht mehr so gut hoch beim Aufstehen!"

Falsch!
Das Tier hat Schmerzen und zögert deswegen den Aufstehvorgang heraus.
Richtig ist, dass Bewegungsprobleme im Alter, die auf Arthrose beruhen, nicht sein müssen. Es gibt für leichte Fälle oder im Anfangsstadium Nahrungsergänzungen oder später Schmerzmittel als Tabletten, Saft oder Monatsspritze.
- Blogartikel mit Video zur Arthrose --> anschauen


"Die Hündin säuft sehr viel, aber das ist wohl das Alter!"

Falsch!
Ein Hund braucht in etwa 4 - 6% des Körpergewichts pro Tag an Flüssigkeit. Das ist inklusive des Wassergehaltes im Nassfutter.
Richtig ist, dass eine Wasseraufnahme von über 1l pro 10kg krankhaft ist und auf viele Erkrankungen hindeuten kann, wie z.B. Diabetes, Cushing, Medikamentennebenwirkung, Nierenprobleme, Hyperthyreose oder Pyometra.

"Der läuft nicht mehr so gerne und liegt jetzt viel, der ist halt alt!"

Falsch!
Gesunde alte Tiere schlafen vielleicht mehr, sind ansonsten aber durchaus munter und aktiv.
Richtig ist, dass "Trägheit", "Gewichtszunahme" oder "schnell schlapp werden" durchaus auf behandelbare Erkrankungen hinweisen kann, wie z.B. Schmerzen, Herzprobleme oder Schilddrüsenunterfunktion.

"Der riecht aus dem Maul, aber so ist das bei alten Hunden eben!"

Falsch!
Zahnstein oder schlechte Zähne sind nicht "gottgewollt" sondern können behandelt werden.
Richtig ist, dass das Narkoserisiko bei alten, kranken Tieren etwas höher ist, als bei jungen und gesunden Tieren. Doch andererseits bekommen junge Hunde auch kein Zahnstein, sodass es immer die alten Tiere sind, die behandelt werden müssen und somit unser "täglich Brot" sind... 
Auch kann natürlich versucht werden dem Zahnstein vorzubeugen.

"Der Hund ist Nachts unruhig und steht am Tag oft einfach nur so da, liegt am Alter denke ich!"

Richtig!
Hunde werden dank der besseren Fütterung und der guten tiermedizinischen Versorgung immer älter und somit tatsächlich häufiger "dement" als zu früheren Zeiten, als sie gar nicht die Möglichkeiten hatten, so alt zu werden.
Doch auch hier gibt es Hilfen, Medikamente und Tricks, um einem alten Hund mit beginnender kognitiver Dysfunktion das Leben lebenswerter zu gestalten.


"Der ist schon alt, lohnt sich da noch eine Entwurmung oder eine Flohkur?"

Ja!
Auch alte Tiere haben ein Recht auf Parasitenfreiheit!

"Unser Hund ist jetzt schon älter, kann ich ihm da etwas zusätzliches geben?"

Ja!
Viele Nahrungsergänzungen befassen sich gerade mit dem geriatrischen Patienten.
Wir bei uns in der Praxis bieten dazu z.B. eine homöopathische "Aufbauspritze" an (--> Download PDF)

"Der Hund ist zwar krank, das wissen wir, doch der ist ja schon alt und soll nicht mehr behandelt werden!"

FALSCH!
Diese Aussage ist tierschutzrelevant. Sie haben die Verantwortung und die Verpflichtung auch einem alten Hund unnötige Schmerzen und Leiden zu ersparen.

"Der Hund hat da eine Beule die wächst. Das soll aber nicht mehr operiert werden, der ist ja schon alt!"

FALSCH!
Jede Umfangsvermehrung kann ein Tumor sein, der entweder bösartig ist oder zu schnellem Wachstum neigt.
Richtig ist, dass jede "Beule" tierärztlich untersucht werden sollte und dann ganz individuell und je nach Befund entschieden wird, was, wann unternommen wird. Eine OP ist nicht in jedem Fall angezeigt, aber oft die richtige Entscheidung.


"Der Hund hört und sieht nicht mehr gut, macht in die Wohnung und riecht unangenehm. Der soll eingeschläfert werden!"

FALSCH!
Viele dieser Symptome sind sicherlich durch Medikamente zu lindern. Es bestehen oft noch gute Chancen dem Tier und Ihnen ein lebenswertes gemeinschaftliches Zusammenleben zu ermöglichen.
Richtig ist, dass Altwerden nichts für Feiglinge ist und schon zu einem erhöhten Arbeits- und Zeitaufwand führen kann - auch bei ihrem Tier. Doch genau das stand in Ihrer Stellenbeschreibung als Tierbesitzer, als Sie sich damals den kleinen niedlichen Welpen ins Haus geholt haben.

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