Sonntag, 2. August 2026

Goldstandard einfordern, oder Kundennötigung?


Goldstandard einfordern, oder Kundennötigung?


Wir sind eine kleine Ein-Mann-Praxis auf dem platten Land.

Wir können nicht alles selbst machen an Diagnostik und Operationen.

Wir sind uns dessen bewusst und empfehlen dann, in die Klinik zu fahren, weil dort nach dem "Goldstandard" vorgegangen wird.

Beispiel: Zahnstein bei einer Katze


Goldstandard: Zahnröntgen - Diagnose ob FORL oder nicht und ggf. alle befallenen Zähne ziehen. Oft mit Intubationsnarkose. Zahnröntgen, ob auch alles wirklich entfernt wurde nach der OP.

Bei uns: Injektionsnarkose, Zahnsteinentfernung mit Ultraschall, optische Überprüfung der Zähne, Zähne ziehen, die locker sind, Polieren und Abhärten.

Wir klären darüber auf, weisen auf die Unterschiede, die Risiken und den Vorteil des medizinischen Goldstandards hin.

Aber wenn der Besitzer, aus welchen Gründen auch immer, nicht in die Klink will, wäre die Alternative zu unserer Behandlung nämlich gar keine Behandlung und das will ja auch niemand.

Letztlich geht es immer um die Lebensqualität des Tieres und die ist auch nach unserer Behandlung um ein Vielfaches besser als ohne Behandlung (Auswertung durch Lebensqualität-Skala)!

Beispiel: Schilddrüsenüberfunktion der Katze


Der Goldstandard ist die Radium-Jod-Strahlentherapie. Dabei wird das Gewebe völlig zerstört. Wenige Kliniken bieten das an, die Katze muss isoliert werden, da selbst die Ausscheidungen verseucht sind. Nach der Therapie braucht die Katze lebenslang tägliche Tabletten, da ja die Hormone trotzdem gebraucht werden.

Bei uns: Lebenslang Tabletten, die die Funktion der Schilddrüse drosselt, aber nicht völlig herabsetzt.

Fazit: In beiden Fällen muss die Katze lebenslang Tabletten nehmen. In einem Fall allerdings ohne vorherige Strahlentherapie.

Lebensqualität oder alles, was medizinisch möglich ist?


Ich finde es sollte in der Tiermedizin nicht der selbe Fehler gemacht werden, wie in der Humanmedizin und immer ALLES, was irgendwie medizinisch möglich ist, auch gemacht werden.

1. Es ist - wie jetzt auch in der Humanmedizin - nicht finanzierbar

2. Es geht beim Tier um die Lebensqualität und die mögliche Lebensdauer. 
    - Ein Mensch mit 60 kann mit einem künstlichen Hüftgelenk noch 30 Jahre leben. 
    - Ein 40 kg Hund mit 10 Jahren und schwerer Arthrose wird nach der OP vielleicht noch 1 - 2 Jahre leben - das geht auch mit Schmerzmitteln, ohne OP.

3. Nebenwirkungen von konservativen "Langzeitbehandlungen" fallen beim Tier oft nicht so schwer ins Gewicht, da "Langzeit" ja gar nicht mehr so lang ist.

4. Von den Kosten für den Besitzer (alle Tiere sind "Privatpatienten") einmal ganz zu schweigen

Goldstandard einfordern, oder Kundennötigung?


Zunehmend erhalten wir Berichte von unseren Kunden, dass Ihnen in der Klinik dann erzählt wird, dass unsere Behandlung nichts tauge, weil wir ja nicht nach dem Goldstandard arbeiten würden.

Zudem werden sie unter Druck gesetzt, es wird ihnen ein schlechtes Gewissen gemacht, es wird gedroht, dass das Tier gleich einbehalten wird und es wird mit dem Tierschutzgesetz argumentiert, wenn sie nicht Tausende von €uros auf den Tisch legen und die OP durchführen lassen, die die Klinik machen will.
Kunden erhalten Anrufe mit der Aufforderung doch endlich einen OP-Termin zu machen, oder sonst ...

Diese Entwicklung finde ich höchst bedenklich und führt schlimmstenfalls dazu, dass ich nicht mehr in diese Klinik überweise.

Auch Kliniken sollten Alternativen zum Goldstandard anbieten, wenn dieser finanziell nicht tragbar ist, und zur Erhaltung der Lebensqualität auch eine konservative Lösung möglich ist.
Wenn das "Beste" manchmal nicht möglich ist, sollte zumindest noch das Zweitbeste als Alternative angeboten werden.

Beispiel: schwere chronische eitrige Ohrenentzündung bei einem alten Hund


Bei uns: Untersuchung und Differential-Diagnostik der Keime/Pilze im Labor, Ohrreinigung und Behandlung mit Langzeitmedikament. Rezidive ca. alle 3 - 5 Monate.

Überweisung in die Klinik.
Ohrspülung in Vollnarkose, CT vom ganzen Hund, Blutuntersuchung, Therapieumstellung (ohne Resistenztest abzuwarten) und aufdringliche Empfehlung einer Ohr-OP mit Entfernung des Gehörganges für mehrere Tausend €. Nötigende Telefonanrufe.

Fazit: Kundin ist nahezu verzweifelt, hat Angst vor der Klinik und deren Anrufen, weil Sie dort wie eine Tierquälerin hingestellt wird, wenn sie nicht tut, was die ihr sagen! Sie will einen Kredit bei der Bank aufnehmen, um sich dem Druck zu beugen.

ABER: Das Tier hat die 1. Narkose schon schlecht vertragen, hatte bei der letzten OP deutliche Wundheilungsstörungen und ist wirklich alt. 
Dem Hund geht es jetzt nach der Spülung fantastisch. Die Ohren werden regelmäßig gespült und behandelt, das Tier steht unter meiner tierärztlichen Kontrolle.

Natürlich wird es früher oder später wieder ein Rezidiv geben. Doch wenn frühzeitig eingegriffen wird, ist das auch in 1 - 2 Wochen wieder abgeheilt. Das wird bei dem Alter voraussichtlich noch 2 - 3 mal passieren. In der Zwischenzeit geht es ihm gut, er braucht keine schmerzhafte, aufwändige und heilungsintensive OP, keine belastende Narkose und vor allem keine Besitzer, die sich Überschulden.
Ich finde, das ist durchaus medizinisch, moralisch und vom Tierwohl sowie vor allem auch finanziell vertretbar!

Kliniken sind wichtig


Bitte nicht falsch verstehen ...
Wir sind froh, dass es einige Klinken in erreichbarer Nähe gibt, an die wir unseren schweren und/oder unsere speziellen Fälle zur weiteren Diagnostik und ggf. OP überweisen können.
Doch wenn diese nur EINE Option anbieten und ausschließlich auf der Maximalversorgung bestehen, landen die Tiere dann doch wieder bei uns ...

Tierkrankenversicherung ist sinnvoll


Um gar nicht erst in den Konflikt zu geraten, sich zwischen Tierwohl und finanziellem Ruin entscheiden zu müssen, raten wir jedem Tierbesitzer dazu, eine Tierkrankenversicherung abzuschließen.
Einige Anbieter habe ich hier aufgelistet, eine konkrete Empfehlung können wir nicht abgeben: https://hund-katze-heimtier-kleintier.de/tierversicherung/
(Doch auch das ist nicht jedem Menschen möglich und wie ich gerade lese hat die Agila Ihre Beiträge von jetzt auf gleich praktisch verdoppelt. Was u.a. auch an der Maximal-Versorgung und Umsatz-Optimierung der Ketten-Kliniken liegt.)



Diskussion bei Facebook dazu:


Samstag, 1. August 2026

Was kann ich machen, wenn mein Hund erhöhte Leberwerte hat?


Was kann ich machen, wenn mein Hund erhöhte Leberwerte in der Blutprobe hat?


Was hohe Leberwerte aussagen:

Erhöhte Leberwerte im Blut bedeuten zunächst nicht automatisch, dass der Hund eine schwere Lebererkrankung hat. 
Eine Blutprobe ist immer nur eine Momentaufnahme von genau dem Zeitpunkt und den äußeren Umständen der Blutprobenentnahme.
Die Werte hängen u.a. ab vom Zeitpunkt der Entnahme, ob der Hund vorher getrunken oder gefressen hat, wie schnell die Blutprobenentnahme gemacht wurde, wie aufgeregt das Tier war (Stress), wie die Probe aufbereitet wurde, wie der Transport war, wie die Außentemperatur war, wie und wann und von welchem Labor untersucht wurde etc.

"Hohe Leberwerte" zeigen an, dass die Leber belastet ist oder geschädigt sein könnte. 
Die tatsächliche Ursache sollte deshalb immer tierärztlich abgeklärt werden, denn die Behandlung richtet sich nach dem Auslöser.

Mögliche Ursachen erhöhter Leberwerte:

  • Entzündungen der Leber (Hepatitis)
  • Bei Katzen "Fettleber" durch Hungern
  • Infektionen der Leber (z. B. bakterielle, parasitäre oder virale Erkrankungen)
  • Aufnahme von Giftstoffen (z. B. bestimmte Pflanzen, Schimmelpilze, Medikamente)
  • Überlastung durch Anfall von vielen körpereigenen Giftstoffen (z.B. nach Blutungen, Verletzungen etc.)
  • Belastung durch Fieber und Infektionen von anderen Organen
  • Mangelernährung durch falsche Fütterung oder chronische Darmprobleme
  • Nebenwirkungen von Medikamenten
  • Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder das Cushing-Syndrom
  • Gallenblasen- oder Gallengangs Erkrankungen
  • Tumoren der Leber
  • Angeborene Lebererkrankungen wie ein portosystemischer Shunt
  • Altersbedingte Veränderungen

Diese Werte gehören zu den "Leberwerten" die sog. "Leberenzyme":

  • ALT (Alanin-Aminotransferase)
  • AST (Aspartat-Aminotransferase)
  • ALP (Alkalische Phosphatase)
  • GGT (Gamma-Glutamyltransferase)
  • Bilirubin
  • Gallensäuren

Die Kombination der Werte gibt Hinweise darauf, ob eher Leberzellen geschädigt sind oder ein Problem im Bereich der Gallenwege vorliegt.
Die Höhe der Werte bzw. die Abweichung vom oberen oder unteren Normalwert können ein Hinweis auf die schwere der Krankheit sein. Allerdings steigen einige Werte schnell uns stark an, andere eher zeitlich verzögert und langsamer.
Pi mal Daumen kann man sagen, dass eine Verdopplung der Werte schon ein deutlicher Leberschaden ist.

Was sollten Sie tun?

Tierärztliche Abklärung:
  • Blutwerte kontrollieren und ggf. wiederholen
  • Urinuntersuchung
  • Ultraschall der Leber und Gallenblase
  • Bei Bedarf weitere Untersuchungen wie Gallensäuretest oder Leberbiopsie

Worauf Sie achten können:
  • Keine Medikamente eigenmächtig geben (grundsätzlich, nie!)
  • Schmerzmittel sollten nur nach Rücksprache mit dem Tierarzt eingesetzt werden

Leberfreundliche Ernährung (s.u.):
  • Hochwertiges, leicht verdauliches Eiweiß
  • Angepasster Fettgehalt (je nach Ursache)
  • Ausreichend Energie, damit keine Muskelmasse abgebaut wird
  • Eventuell spezielles Diätfutter für Leberpatienten



Je nach Diagnose können folgende l
eberunterstützende Ergänzungen sinnvoll sein (s.u.):
  • S-Adenosylmethionin (SAMe)
  • Mariendistel (Silymarin)
  • Vitamin E
  • Omega-3-Fettsäuren
  • Ursodeoxycholsäure (nur bei bestimmten Erkrankungen und tierärztlicher Verordnung)

Regelmäßige Kontrollen:
  • Verlauf der Blutwerte alle Wochen bis Monate kontrollieren
  • Bei chronischen Erkrankungen dauerhafte Überwachung

Warnzeichen, bei denen Sie sofort zum Tierarzt sollten:
  • Gelbliche Schleimhäute oder Augen (Gelbsucht)
  • Starkes Erbrechen
  • Appetitlosigkeit über mehr als 24 Stunden
  • Ausgeprägte Mattigkeit ("Der Schmerz der Leber ist die Müdigkeit")
  • Krampfanfälle oder Verhaltensänderungen
  • Starker Durst und häufiges Wasserlassen
  • Blutungen oder schwarzer Kot
  • Aufgeblähter Bauch

Was ist eine "Leberschutz-Therapie"?


Die Leber kann auf vier Wegen geschützt, bzw. entlastet werden.


1. Durch Nahrungsergänzungen werden der Leber hochwertige "Bauteile" zur Verfügung gestellt, die die Leber für Ihre Stoffwechselfunktionen braucht. So muss sie die nicht selbst herstellen, sondern kann gleich auf die Enzyme / Vitamine / Mineralstoffe / Spurenelemente / Aminosäuren zugreifen.
Hier gibt es spezielle Tabletten z.B. von Almapharm oder Alfavet (Hepatosan)

2. Durch spezielle Adsorbentien (Adsorptionsmittel) werden schädigende Stoffe aus dem Darm aufgenommen und mit dem Kot ausgeschieden, bevor sie in die Leber gelangen und dort mit hohem Energieaufwand abgebaut werden müssen. 
Das bekannteste Mittel ist hier die Aktivkohle, welche vor allem im sauren pH-Bereich gut wirkt und die "Heilerde" (wie z.B. Bentonit), welche besser im alkalischen Spektrum wirkt.
Wir empfehlen z.B. DuoTox und vor allem Toxaprevent


3. Durch pflanzliche Mittel, welche die Eigenschaft haben, dass vermehrt Gallensäuren ausgeschieden werden, was letztlich eine Entgiftung der Leber bedeutet.
Zu den bekanntesten Pflanzen hier gehören z.B. die Artischocke und die Mariendistel.
Beide sind z.B. enthalten in Ewalia Leber-Nieren-Saft für Hunde

4. Durch spezielle leberschonende Diätnahrung, wo die Verstoffwechselung einfach ist, da die Inhaltsstoffe hochverdaulich sind.
Wir empfehlen, vor allem wegen ihrer Schmackhaftigkeit, die Produkte von RoyalCanin

Alle vier Methoden können parallel eingesetzt werden, jedoch nicht gleichzeitig, da z.B. die Adsorbentien die Aufnahme von Vitaminen behindern könnten.

Kann sich die Leber erholen?


Ja. Die Leber besitzt eine außergewöhnliche Regenerationsfähigkeit. 
Wird die Ursache früh erkannt und behandelt, normalisieren sich die Leberwerte bei vielen Hunden innerhalb von Wochen bis Monaten. 
Bei chronischen Erkrankungen lässt sich die Leberfunktion häufig langfristig stabilisieren, auch wenn die Werte nicht immer vollständig in den Normalbereich zurückkehren.

Fazit


Erhöhte Leberwerte sind ein wichtiges Warnsignal, aber noch keine Diagnose. 
Entscheidend ist, die Ursache zu finden und gezielt zu behandeln, oder zumindest die Symptome zu lindern und die Blutwerte in den  Normalbereich zu bekommen.
Mit einer frühzeitigen tierärztlichen Abklärung, einer angepassten Ernährung und – falls angezeigt – leberunterstützenden Maßnahmen haben viele Hunde eine gute Prognose.

Kostenloser PDF-Download dieser Broschüre:

Freitag, 31. Juli 2026

Sommerliche Hufprobleme?


Sommerliche Hufprobleme? Jetzt von innen & außen unterstützen. 🐴


Trockene Böden, harte Untergründe und häufige Wechsel zwischen Nässe und Trockenheit können Pferdehufe im Sommer stark beanspruchen. 
Das Hufhorn kann spröde werden, ausbrechen oder Risse entwickeln.

Noch bevor erste Veränderungen sichtbar werden, lohnt es sich, die Hufe nicht nur von außen zu pflegen. 
Auch eine bedarfsgerechte Versorgung mit wichtigen Nährstoffen kann die Bildung und Stärkung von neuem Hufhorn unterstützen. 
Da gesundes Hufhorn nur nach und nach vom Kronrand herunterwächst, ist Geduld gefragt. Umso sinnvoller ist es, frühzeitig mit der Unterstützung von innen zu beginnen.


🖌️🐴🔨 Gemeinsam mit der Lehrschmiede Niedersachsen für ganzheitliche Hufroutine


Für Stephan Becker steht bei jedem Huf die Gesundheit des Pferdes im Mittelpunkt – denn er ist Experte für orthopädischen und therapeutischen Hufschutz an der Lehrschmiede in Niedersachsen. 
Als staatlich anerkannter Hufbeschlag-Lehrschmied bildet er dort die nächste Generation Hufschmiede aus. 
Was er dabei immer wieder lehrt: Beschlag, Pflege und Nährstoffversorgung müssen zusammen gedacht werden. 
In der Praxis setzt er dafür auf HufXpert von Tierarzt24.


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Donnerstag, 30. Juli 2026

Jetzt gratis Rascheltunnel oder Spielschiene sichern!


😻 Jetzt gratis Rascheltunnel oder Spielschiene sichern


🐶🪨😺 manche Hunde und besonders Katzen

weisen eine Anfälligkeit für Harn- oder Struvitsteine auf. 
Anzeichen können vermehrtes Urinieren, Schmerzen beim Harnabsatz, Inkontinenz oder Blut im Urin sein. 
Kommt es zu einem Verschluss der Harnröhre, kann im schlimmsten Fall sogar ein operativer Eingriff notwendig sein.

⚠️🚨⚡ Risikofaktoren für Struvitsteinbildung

⚕️Krankheiten (z. B. bakterielle Infektionen der Harnwege)
💧Trinkverhalten (zu geringe Wasseraufnahme)
💤 Bewegungsmangel
⚖️ Übergewicht
🥩 unausgewogene Ernährung

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Die Ernährung spielt eine Schlüsselrolle bei der Aufrechterhaltung von Gesundheit und Wohlbefinden. 
Die ROYAL CANIN® Vetrinary Urinary Produkte weisen einen reduzierten Magnesium- und Phosphorgehalt auf, um gezielt die Auflösung von Struvit-Harnsteinen sowie die Verringerung des Risikos einer Neubildung zu unterstützen.

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Dienstag, 28. Juli 2026

Neu: Umzug der BIYOND App


Umzug der BIYOND App


In der kommenden Woche zieht die BIYOND App in den App Stores von Apple und Google auf ein neues offizielles Anbieterkonto um.

Bisher wurde die App über das Konto unserer Programmierer bereitgestellt.
Künftig wird sie direkt über den Account von EVA Technology veröffentlicht.
Dieser Wechsel hat ausschließlich administrative Hintergründe.

Für Dich bleibt die BIYOND App grundsätzlich unverändert.
Alle Funktionen bleiben bestehen und Du kannst Dich weiterhin mit Deinen bisherigen Zugangsdaten anmelden.

Damit der Wechsel für Dich möglichst einfach ist, wirst Du in Deiner aktuell installierten BIYOND App einen entsprechenden Hinweis mit einem Link finden.
Dieser Link führt Dich automatisch in den zu Deinem Smartphone passenden App Store – also entweder in den Apple App Store oder den Google Play Store.



So funktioniert der Wechsel:


1. Öffne Deine aktuell installierte BIYOND App.
2. Tippe auf den dort angezeigten Link.
3. Du wirst direkt zur neuen BIYOND App im passenden App Store weitergeleitet.
4. Lade die neue App herunter und installiere sie.
5. Melde Dich mit Deinen bestehenden BIYOND Zugangsdaten an.
6. Sobald die Anmeldung in der neuen App funktioniert, kannst Du die bisherige App von Deinem Smartphone löschen.


Bitte lösche die alte App erst, nachdem Du Dich erfolgreich in der neuen App angemeldet hast.

Damit Du die beiden Apps während des Wechsels leichter unterscheiden kannst, hat die neue BIYOND App ein neues, andersfarbiges App Icon erhalten.

--> Schritt-für-Schritt-Anleitung s.u.

Wichtig für Dich!


● Es handelt sich weiterhin um dieselbe BIYOND App.
● Deine bisherigen Zugangsdaten bleiben gültig.
● Du musst keinen neuen Account anlegen.
● Deine bereits erworbenen und freigeschalteten BIYOND Inhalte bleiben Deinem Account zugeordnet.
● Der Wechsel betrifft iOS und Android und wird in allen internationalen App Stores durchgeführt.
● Solltest Du Dein Passwort nicht mehr kennen, nutze bitte die Funktion „Passwort vergessen“ auf der Anmeldeseite der neuen App.

Vielen Dank für Deine Unterstützung beim Wechsel. 
Mit dem Umzug auf das offizielle Konto von EVA Technology schaffen wir eine klare und langfristige Grundlage für die weitere Entwicklung der BIYOND App.

Herzlichst DocGoy & BIYOND - unlock your potential

PS: Lesen Sie auch gerne den überarbeiteten Artikel zum Thema Schlaf und Schlafstörungen:



1. Neue App herunterladen:

2. Beide Apps sind auf dem Display


Anmeldung auf der neuen App mit den selben Anmeldedaten wie in der alten App.
Notfalls diese in der alten App noch einmal suchen bzw. abschreiben, bzw. auf dem Handy als PassKey abspeichern.

3. Die "alte" App finden und nur diese dann deinstallieren

4. Die alte Version ist 1.6.0 und die, die schon in Benutzung war

5. Alte App deinstallieren

Sonntag, 26. Juli 2026

Vorsorge und Prävention in der Tierarztpraxis


Vorsorge und Prävention in der Tierarztpraxis


Zur Vorsorge bzw. zur Prävention gehört neben der regelmäßigen Schutzimpfung, der kontinuierlichen Parasitenbehandlung eben auch eine ausführliche klinische Untersuchung und eine Blutprobenuntersuchung vor allem bei Tieren über 7 Jahren.

Verschiedene Krankheiten treten im Alter bei Hunden und Katzen gehäuft auf, die tatsächlich manchmal nur durch eine Blutprobe erkannt werden können.

Häufige Alterskrankheiten bei Hunden


Arthrose
Ihr Vierbeiner möchte nicht mehr laufen oder spielen? 
Das kann an den Gelenken liegen: Arthrose beim Hund lautet die mögliche Diagnose.
Hier können am Anfang auch gute Nahrungsergänzungen helfen (--> BLOGBEITRAG 1 | --> BLOGBEITRAG 2 | --> BLOGBEITRAG 3)

Diabetes
Wenn Ihr Vierbeiner auffällig viel trinkt und Urin absetzt oder mit Heißhunger frisst und dennoch an Gewicht verliert, sollten Sie ihn in Ihrer Tierarztpraxis vorstellen.

Epilepsie
Schätzungen zufolge hat ca. einer von 150 Hunden Epilepsie. 
In vielen Fällen ist die Ursache der Krankheit gar nicht bekannt.

Herzerkrankung
Eine Herzerkrankung beim Hund kann angeboren sein oder sich im Laufe des Hundelebens entwickeln.

Zahnstein
Zahnstein beim Hund kann schwerwiegende Folgen. 
Die richtige Zahnpflege ist wichtig, es liegt aber auch an der Genetik.

Demenz
Da die Tiere heutzutage auf Grund des besseren Futters und der guten tierärztlichen Versorgung immer Älter werden, treten im Alter auch Demenzerscheinungen bei Hunden auf.
Dieses kann ggf. durch Nahrungsergänzungen gemindert werden. (--> BLOGBEITRAG 1 | -->  BLOGBEITRAG 2)

Häufige Alterskrankheiten bei Katzen


Bluthochdruck / Schilddrüsenüberfunktion
Bluthochdruck bei Katzen ist gefährlich und verkürzt die Lebenserwartung. 
Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind daher wichtig.
Wir führen in unserer Praxis auf Terminabsprache gerne Blutdruckmessungen bei Katzen durch.

Niereninsuffizienz
Die Niereninsuffizienz bei Katzen tritt ab einem Alter von ca. sieben Jahren auf und betrifft etwa jede fünfte Katze, wobei das Risiko mit zunehmendem Alter steigt.
Dieses kann nur mit einer Blutprobe erkannt werden.

Diabetes
Etwa zwei von hundert Katzen leiden an Diabetes mellitus, dessen Häufigkeit in den letzten Jahrzehnten durch geänderte Haltungs- und Fütterungsbedingungen zugenommen hat.

Arthrose
Gelenkschmerzen bei Katzen bleiben häufig unbemerkt – mit ernsthaften Folgen. Unbehandelt kann daraus Arthrose entstehen, eine schmerzhafte und unheilbare Gelenkerkrankung. (--> PDF: Wie erkenne Schmerzen bei der Katze)

Jetzt einen Termin vereinbaren:



Quelle überarbeitet und ergänzt: https://tierisch-gutes-team.de/

Samstag, 25. Juli 2026

Dieser Bereich wird jetzt Videoüberwacht!


Dieser Bereich wird jetzt Videoüberwacht!


Aus gegebenem Anlass möchten wir Sie darauf hinweisen, dass wir ab jetzt sowohl den Wartebereich (Wartezimmer, innen) als auch den Behandlungsraum (innen) mit einer Videokamera durchgehend überwachen.

Dies gilt nicht nur der Abschreckung vor Einbrüchen (wie bereits schon einmal geschehen), sondern auch unserer Sicherheit in emotionalen Ausnahmesituationen.

Leider ist es schon vorgekommen, dass wir bedroht, beschimpft und körperlich angegriffen wurden.

Um zum Einen davor abzuschrecken und zum Anderen wenigstens einen Videobeweis zu haben, haben wir uns entschlossen jetzt eine Videoüberwachung zu installieren.

Der besondere Vorteil: 
Auch die Aufwachbox mit stationären Patienten, die noch in Narkose sind oder über Nacht bleiben, können wir jetzt damit über unser Handy kontrollieren und schauen, ob alles in Ordnung ist!

Natürlich werden die Daten nicht langfristig gespeichert!

Jede Person, der/die das hier liest und 99,99% aller unserer Kunden sind ausgesprochen liebe und freundliche Menschen, die sich um Ihre Tiere kümmern und mit uns und unserer Arbeit zufrieden sind.
Leider muss man eben auch Maßnahmen für die 0,01% der anderen Menschen treffen ...

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