Freitag, 6. November 2026

Igelhilfe im Herbst: Worauf es bei der Fütterung ankommt


🦔 Igelhilfe im Herbst: Worauf es bei der Fütterung ankommt

Heute soll es um eine Tierart gehen, welche uns vor allem im Herbst immer mal wieder über den Weg läuft: Für den Igel beginnt in dieser Jahreszeit der Endspurt auf der Suche nach Nahrung und einem passenden Winterquartier. 
Die Wildtiere stehen unter Naturschutz, d.h. man darf sie nur aufnehmen, wenn sie verletzt oder krank sind.


🍁🦔🍂 Gutgenährte Igel sollten nicht zugefüttert werden. 

Spät-geborenen Jungtiere schaffen es aber manchmal nicht sich Winterspeck anzufressen und auch die Igelmütter können vom Säugen noch abgemagert sein. 

Hier kannst Du helfen:

Igel benötigen ein fett- und eiweißreiches Futter mit einem hohen Anteil tierischer Rohstoffe als Basis. 
Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e. V. (LBV) empfiehlt 100 g Feuchtfutter für Katzen mit einem Teelöffel kernige Haferflocken bzw. Weizenkleie zu mischen und dieses bei Dämmerung in einer flachen, sauberen Schale nach draußen zu stellen. 
Wichtig: Milch ist keine geeignete Nahrung!

Unsere Empfehlung für Dich:

Das Diät-Alleinfuttermittel ist eine energie- und proteinreiche Aufbaunahrung für Hunde und Katzen. 
Die leicht verdaulichen Zutaten sorgen für eine schnelle Verfügbarkeit von Energie und lebenswichtigen Nährstoffen und entlasten gleichzeitig die Verdauung. 
Es eignet sich daher auch sehr gut zum Päppeln untergewichtiger Igel.

❓📰❗ Genauere Details über die Igelfütterung kannst du zusätzlich unserem Magazinbeitrag entnehmen. 
Auch der Fachartikel im Anschluss gibt wertvolle weitere Hilfen!


Viel Spaß beim Stöbern und Entdecken wünscht Dir
Dein Team von DocGoy & Tierarzt24.de


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Fachartikel: Igel im Herbst gefunden? 

Erfahren Sie, wann ein Igel Hilfe benötigt, welches Gewicht wichtig ist, was er fressen darf und worauf Sie bei Aufnahme, Pflege und Überwinterung achten müssen.

Wenn die Tage kürzer werden, die Temperaturen sinken und die ersten Nachtfröste kommen, begegnen uns wieder häufiger Igel, die auf der Suche nach Nahrung und einem geeigneten Winterquartier durch Gärten streifen.

Viele Tierfreunde möchten den kleinen Stacheltieren helfen und nehmen sie vorsorglich mit ins Haus. Doch Vorsicht: Nicht jeder Igel, der im Herbst noch unterwegs ist, benötigt menschliche Hilfe!

Igel sind Wildtiere und kommen normalerweise sehr gut allein zurecht. Eine gut gemeinte, aber unnötige Aufnahme kann sogar mehr schaden als nutzen.

Wann sollte man einen Igel aufnehmen? Wie erkennt man ein hilfsbedürftiges Tier? Und was muss man bei Pflege, Fütterung und Überwinterung beachten?

Hier die wichtigsten Informationen.

1. Wann benötigt ein Igel Hilfe?

Grundsätzlich gilt: Ein gesunder Igel darf auch im Herbst noch unterwegs sein. Selbst im November kann man gelegentlich aktive Tiere beobachten.

Entscheidend ist nicht allein das Gewicht, sondern vor allem der Allgemeinzustand.

Ein Igel benötigt wahrscheinlich Hilfe, wenn er:

  • tagsüber längere Zeit offen herumläuft und dabei schwach oder apathisch wirkt.
  • deutlich unterernährt oder eingefallen aussieht.
  • sich kaum einrollt oder ungewöhnlich wenig auf Berührungsreize reagiert.
  • verletzt ist oder sichtbare Wunden hat.
  • stark hustet, röchelt oder auffällig schwer atmet.
  • von Fliegen umschwärmt wird oder Madenbefall zeigt.
  • unterkühlt, krank oder offensichtlich geschwächt ist.
  • in einer hilflosen Situation liegt, beispielsweise in einem Kellerschacht oder einer Baugrube.

Besondere Aufmerksamkeit benötigen verwaiste Jungigel, die noch auf die Versorgung durch ihre Mutter angewiesen sind.

Wichtig: Ein Igel, der tagsüber unterwegs ist, ist nicht automatisch krank. 
Auch eine Störung des Schlafplatzes oder die Suche nach einem neuen Quartier kann dafür verantwortlich sein.

2. Das Gewicht – ein wichtiger, aber nicht allein entscheidender Faktor

Im Herbst wird häufig nach festen Gewichtsgrenzen gefragt. Tatsächlich gibt es Richtwerte, die bei der Einschätzung helfen können.

Als grobe Orientierung gelten:
  • Tier und Zeitpunkt
  • Gewicht als Richtwert
    • Jungigel Anfang November: mindestens etwa 500 g
    • Erwachsener Igel: etwa 800–1.000 g

Diese Werte sind keine starren Aufnahmegrenzen. Geburtszeitpunkt, Witterung, Ernährungszustand und Gesundheitszustand spielen ebenfalls eine Rolle.

Woran erkennt man einen unterernährten Igel?
  • Eingefallene Flanken.
  • Eine deutliche Einbuchtung hinter dem Kopf (sogenannter Hungerknick).
  • Ein länglicher, eher wurstförmiger Körper.
  • Allgemeine Schwäche und geringe Aktivität.
  • Ein gut genährter Igel hat dagegen eine rundliche, birnenförmige Körperform.

3. Was tun, wenn ich einen hilfsbedürftigen Igel finde?

Wenn Sie einen offensichtlich kranken, verletzten oder stark geschwächten Igel finden, sollten Sie folgendermaßen vorgehen:

Igel sichern: Mit Handschuhen vorsichtig aufnehmen.

Gewicht feststellen: Eine Küchenwaage und eine Schüssel oder ein Karton eignen sich dafür.

Zustand kontrollieren: Verletzungen, Atemgeräusche, Schwäche, Parasiten und auffällige Veränderungen beachten.

Wärme anbieten: Unterkühlte Tiere benötigen eine vorsichtige Erwärmung, beispielsweise mit einer handwarmen Wärmflasche, die in ein Handtuch eingewickelt ist.

Fachkundige Hilfe suchen: Kontaktieren Sie eine igelkundige Tierarztpraxis oder eine erfahrene Igelstation.

Ein Igel sollte nicht einfach auf Verdacht entwurmt oder gegen Parasiten behandelt werden. Die Behandlung muss sich nach dem tatsächlichen Gesundheitszustand richten.

4. Die richtige Unterbringung

Für die vorübergehende Aufnahme benötigt ein Igel eine geeignete, sichere Unterkunft.

Geeignet ist:
  • Ein ausreichend großer, ausbruchsicherer Karton oder eine Kunststoffbox mit hohen Wänden.
  • Ein trockener, ruhiger und zugfreier Standort.
  • Zeitungspapier als saugfähige Unterlage.
  • Ein kleines Schlafhäuschen oder ein Unterschlupf.
  • Weiches, trockenes Nistmaterial, beispielsweise unbedrucktes Küchenpapier.

Wichtig ist die Trennung von anderen Haustieren. Igel können Parasiten und Krankheitserreger übertragen.

Die Unterbringung muss regelmäßig gereinigt werden. Auch die Hände sollten nach jedem Kontakt gründlich gewaschen werden.

5. Was darf ein Igel fressen?

Igel sind überwiegend Insektenfresser. In der Natur ernähren sie sich beispielsweise von Käfern, Raupen, Larven, Würmern und anderen wirbellosen Tieren.

Bei der vorübergehenden Versorgung können geeignete Futtermittel angeboten werden.

Hochwertiges Katzen-Nassfutter


Gekochtes Ei oder ungewürztes Rührei
  • Eine geeignete Ergänzung zur Fütterung.

Frisches Wasser
  • Muss jederzeit zur Verfügung stehen.

Was darf ein Igel auf keinen Fall bekommen?


Milch und Milchprodukte: Igel können Milchzucker nicht ausreichend verdauen. Es drohen schwere Durchfälle.
  • Brot und Brötchen
  • Süßigkeiten und gewürzte Speisen.
  • Obst und Gemüse als reguläres Futter.
  • Gesalzene oder stark gewürzte Lebensmittel.
  • Speisereste vom menschlichen Tisch.
  • Auch eine dauerhafte Fütterung gesunder Wildigel ist nicht sinnvoll. Ziel ist immer, dass die Tiere ihre natürliche Nahrung selbst finden.

6. Parasiten und Erkrankungen

Ein Igel kann äußerlich gesund erscheinen und trotzdem unter einem erheblichen Parasitenbefall leiden.

Häufige Probleme sind:
  • Flöhe und Zecken.
  • Lungenwürmer.
  • Darmparasiten.
  • Kokzidien.
  • Bakterielle Infektionen.
  • Hautpilzerkrankungen.
  • Verletzungen und Abszesse.

Besonders gefährlich sind Madenbefall und Fliegenlarven in Wunden. Hier ist schnelles tierärztliches Handeln erforderlich.

Eine tierärztliche Untersuchung sollte insbesondere bei geschwächten, untergewichtigen oder auffällig atmenden Tieren erfolgen. 
Je nach Befund können eine Kotuntersuchung, eine Wundversorgung und eine gezielte Parasitenbehandlung notwendig sein.

Wichtig: Nicht jedes Tier muss automatisch entwurmt werden. Auch bei Igeln können unnötige Medikamente den Organismus belasten.

7. Wie überwintert ein aufgenommener Igel?

Die Überwinterung in menschlicher Obhut ist eine besondere Herausforderung und sollte möglichst nur erfolgen, wenn sie tatsächlich notwendig ist.

Grundsätzlich muss man zwischen zwei Situationen unterscheiden:

A. Der Igel ist gesund, aber noch etwas zu leicht.

Wenn das Tier ansonsten gesund ist und noch ausreichend Zeit bis zum Wintereinbruch bleibt, kann zunächst eine Zufütterung im Garten ausreichen. Eine Aufnahme ins Haus ist nicht automatisch notwendig.

B. Der Igel ist krank, verletzt oder stark untergewichtig.

Diese Tiere benötigen fachkundige Pflege. Erst wenn sie gesundheitlich stabil sind und ausreichend Gewicht aufgebaut haben, kann eine Überwinterung geplant werden.

Dabei sind folgende Punkte wichtig:
  • Ausreichend Nahrung und Wasser während der Aufbauphase.
  • Regelmäßige Gewichtskontrollen.
  • Tierärztliche Behandlung bei Erkrankungen.
  • Ein geeignetes, trockenes und gut isoliertes Winterschlafquartier.
  • Möglichst wenig Störung während des Winterschlafs.

Ein Igel darf nicht einfach in einem beheizten Wohnzimmer den gesamten Winter verbringen. Die natürlichen Abläufe des Winterschlafs müssen berücksichtigt werden.

Die spätere Auswilderung sollte erst erfolgen, wenn das Tier gesund, ausreichend kräftig und die Witterung geeignet ist.

8. Was sagt das Gesetz zur Aufnahme von Igeln?

Der Igel ist eine besonders geschützte wildlebende Tierart.

Nach dem Bundesnaturschutzgesetz dürfen verletzte, kranke oder hilflose Tiere vorübergehend aufgenommen werden, um sie gesund zu pflegen. Sobald sie wieder selbstständig lebensfähig sind, müssen sie grundsätzlich an geeigneter Stelle wieder in die Freiheit entlassen werden.

Gesunde Igel dürfen dagegen nicht einfach dauerhaft in menschlicher Obhut gehalten werden.

Deshalb sollte jede Aufnahme gut überlegt und auf das notwendige Maß beschränkt sein.

9. Wie kann ich Igeln im eigenen Garten helfen?

Die beste Igelhilfe beginnt eigentlich schon vor dem Winter – nämlich mit einem igelfreundlichen Garten.

Folgende Maßnahmen helfen den Tieren besonders:

  • Laub- und Reisighaufen als natürliche Winterquartiere liegen lassen.
  • Igelhäuser an geschützten, ruhigen Stellen aufstellen.
  • Durchgänge in Zäunen schaffen, damit Igel zwischen Gärten wandern können.
  • Auf chemische Pflanzenschutzmittel und Schneckenkorn verzichten.
  • Mähroboter möglichst nicht nachts einsetzen.
  • Kellerschächte und Lichtschächte sichern.
  • Teiche und Wasserstellen mit Ausstiegshilfen versehen.
  • Vor dem Entfernen von Laub-, Holz- oder Komposthaufen vorsichtig kontrollieren, ob sich darin ein Igel versteckt.

Ein naturnaher Garten mit ausreichend Insekten und Versteckmöglichkeiten ist langfristig die beste Unterstützung für unsere heimischen Igel.

10. Wann sollte ich mit einem Igel zum Tierarzt?

Nicht jeder kleine Igel muss sofort in eine Tierarztpraxis gebracht werden. Bei bestimmten Auffälligkeiten ist eine Untersuchung jedoch dringend notwendig.

Sofortige tierärztliche Hilfe ist erforderlich bei:
  • Offensichtlichen Verletzungen.
  • Madenbefall oder größeren Wunden.
  • Atemnot, starkem Husten oder Röcheln.
  • Starker Schwäche oder Apathie.
  • Unterkühlung.
  • Auffälligen neurologischen Symptomen.
  • Schwerem Durchfall oder deutlicher Austrocknung.
  • Besonders bei jungen Igeln kann sich der Zustand innerhalb kurzer Zeit verschlechtern.

Mein Rat: Lieber einmal fachkundig nachfragen, bevor ein hilfsbedürftiger Igel zu spät versorgt wird.

Fazit: Helfen ja – aber bitte mit Sachverstand!

Igel gehören zu unseren heimischen Wildtieren und benötigen gerade im Herbst unsere Aufmerksamkeit.

Trotzdem ist es nicht sinnvoll, jeden kleinen oder spät aktiven Igel einzusammeln und im Haus zu überwintern.

Entscheidend sind der Gesundheitszustand, das Gewicht, das Alter und die äußeren Bedingungen.

Wer einen tatsächlich hilfsbedürftigen Igel findet, sollte ihn sichern, wiegen und möglichst schnell fachkundige Unterstützung suchen.

Die beste Igelhilfe ist eine Kombination aus einem naturnahen Garten, einem geeigneten Nahrungsangebot und verantwortungsbewusstem Eingreifen im Notfall.

Weiterführende Informationen

Pro Igel e. V. – Fachinformationen und Igelhilfe
Deutscher Tierschutzbund – Igel richtig helfen
aktion tier – Igelzentrum Niedersachsen
Bundestierärztekammer – Die Herbstigel kommen (PDF Download)

Sonntag, 1. November 2026

Katzenkastrationsaktion 2026: ab 5. November in Niedersachsen

 

Katzenkastrationsaktion 2026: ab Donnerstag, dem 05.11.2026 in Niedersachsen


Jetzt schon aktiv werden
 und auf die nächste Katzenkastrationsaktion vorbereiten!
Der Termin ist wieder etwas langfristiger bekannt, sodass Vorbereitungen (s.u.) jetzt schon getroffen werden können!

Welche Katzen gehören zur Katzenkastrationsaktion?

  • Streunerkatzen = freilebende, wilde, unkastrierte, ungechippte, herrenlose Katzen (+ Kater), die keinen Besitzer haben oder keinem Gehöft zugeordnet werden können
  • ... und über 5 Monate alt sind - also alle Tiere vom Frühjahr & Herbst 2025, oder ältere

Diese Katzen gehören grundsätzlich NICHT zu den Tieren,

und werden ggf. über die Gemeinde, einen Tierschutzverein oder über private Spenden zur ganzjährigen Kastrationsaktion abgerechnet: (Pflichten der Katzenbesitzer --> Flyer HIER)

Katzen, die …
  • irgendwann einmal von den Besitzern aufgenommen wurden, jetzt aber schon länger dort ein zu Hause haben.
  • zu einem Bauernhof gehören.
  • schon gechippt sind.
  • sich unter Aufsicht beim Besitzer trotzdem unkontrolliert vermehrt haben.
  • irgendwo eingesammelt werden und deren Zuordnung / Besitzerstatus nicht gesichert ist.


Was kann vorbereitet werden?


1. Sichtung
  • Wo befinden sich solche Katzen/Kater?
  • In welchen Dörfern ist Bedarf? 
  • Wie ist die (vermutliche) Altersstruktur?
  • Wie viele Katzen / Kater sind es in etwa?
  • Wer ist bereit mitzuhelfen?

2. Anfüttern / an Menschen gewöhnen
  • Futterstellen bereitmachen und die Tiere daran gewöhnen
  • ggf. nicht ganz so wilde Tiere jetzt schon einfangen und versuchen an Menschen zu gewöhnen
  • ggf. die Falle (ungeöffnet) einfach schon mal in die Nähe der Futterstelle hinstellen

3. Logistik / Vorbereitung
  • Mit dem Tierschutzverein in Kontakt treten. Hierüber läuft die Abrechnung und Koordination mit der Tierarztpraxis.
    (--> Tierfreunde Wendland: https://www.tierfreunde-wendland.de/ )
  • Woher kommen die Fallen? Sind die Fallen in Ordnung und rel. sauber?
  • Gibt es genügend (saubere) Decken und (saubere) Handtücher sowie (saubere) Transport-Körbe für die Einquartierung der kastrierten Tiere, damit die Fallen wieder frei sind und ggf. zum 2. mal aufgestellt werden können?
  • Wer kümmert sich wann ums Aufstellen der Fallen?
  • Wo bleibt das Tier nach dem Einfangen bis zum nächsten Morgen?
  • Wer übernimmt den Transport am Morgen zum Tierarzt?
  • Wer holt das Tier am Nachmittag wieder ab?
  • Wo bleibt das Tier nach der OP bis zum nächsten Morgen?
  • Soll das Tier wieder ausgewildert werden, oder kann es jetzt vermittelt werden?



4. Ablauf Kastration 
  • Die Tage  zur Kastration frei gehalten.
  • maximal 5 Tiere pro Tag können wir kastrieren
  • am Nachmittag vorher die Fang-Käfige "scharf" machen
  • Abends dann kontrollieren, ob Katzen gefangen wurden und dem Tierarzt / Tierfreunden melden
  • Katzen mit übergehängter Decke in einem Raum ohne Frost zwischenlagern bis zum Morgen - ggf. Wasser geben - möglichst kein weiteres Futter geben
  • Zum vereinbarten Termin das Tier in der Falle beim Tierarzt abliefern. 
  • Einen 2. Korb (sauber mit Handtüchern / verschließbar) zum Aufwachen mitbringen.
  • Nachmittags die kastrierten und registrierten Tiere wieder abholen
  • Im Korb in dem frostfreien Raum bis zum nächsten Morgen ausschlafen lassen


Wir danken Ihnen, auch im Namen aller Katzen, dass Sie an der diesjährigen Katzenkastrationsaktion freilebender Hauskatzen des Landes Niedersachsen teilnehmen.

Auch diese Kastrationsaktion richtet sich an Tierschutzvereine, Tierheime und Ehrenamtliche, die eine Futterstelle mit freilebenden Hauskatzen betreuen. Unkastrierte freilebende Katzen können bei in Niedersachsen niedergelassenen Tierärzten vorgestellt, dort kastriert, gekennzeichnet und in einem Haustierregister registriert werden.

Die Aktion läuft vom Donnerstag, 5. November 2026 ab 9 Uhr bis maximal 15. Dezember 2026. Der Fördertopf ist begrenzt.

Die Aktion wird, wie bei der letzten Aktion, federführend vom Deutschen Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V. durchgeführt.
Sie wird unterstützt von einer Reihe von Organisationen, deren Logos hier aufgeführt sind.

Mit der Schaltfläche „Eintrag .. erstellen “ unten werden Sie als teilnehmende Tierarztpraxis auf den nächsten Seiten Schritt für Schritt durch die Dateneingabe und Erstellung der Belege geführt.

Info: Bis zum Start der Aktion ist die Schaltfläche ausgeblendet.


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Konkreter Ablauf ausführlich:


1. Sie setzen sich mit einem Tierschutzverein in Verbindung, dass es "wilde" Katzen und Katzer gibt, die kastriert werden können. 

--> Wir (https://DocGoy.de) arbeiten ausschließlich mit den Tierfreunden Wendland zusammen und kastrieren nur Katzen & Kater, die mit diesem Verein abgesprochen wurden!

2. In Absprache mit dem Tierschutzverein werden Fallen aufgestellt und nach Absprache ggf. zusätzliche Personen zum Einfangen und Transport bereit gestellt.

3. Der Tierschutzverein macht einen Termin mit einem Tierarzt / Tierärztin, welche an dieser Aktion teilnehmen. (Unsere Praxis hält einige Termine extra dafür offen.) Liste der Tierärzte: http://tierarzt-lüchow-dannenberg.de

4. Die Tiere werden eingefangen und der Gemeinde als "Fundtiere" gemeldet. Dann werden die Katzen zum vereinbarten Termin in der Tierarztpraxis in den Fallen abgegeben. Dort werden sie kastriert, gechippt, registriert und in Transportkörbe (notfalls auch wieder die Falle) gelegt.

5. Die Tiere werden abgeholt und noch bis zum nächsten morgen sicher und fristfrei aufbewahrt und beobachtet.

6. Nach einer Erholungsphase von 12 - 24 Stunden können die kastrierten Tiere an Ort und Stelle wieder ausgesetzt, oder auch vermittelt werden.

7. Der Tierarzt rechnet mit den Organisierenden der Katzenkastrationsaktion ab und verzichtet dabei auf 30 - 40% seiner Bezahlung. (Anträge und Ablauf wie in den letzten Jahren über die Tierärztekammer Niedersachsen und dem Deutschen Tierschutzbund.)

Dafür werden immer helfende Hände und/oder weitere Spenden benötigt: 
Tierfreunde Wendland: https://www.tierfreunde-wendland.de/
oder auch hier: https://katzenkastrationsaktion.de


Niedersächsische Katzenkastrationsaktion startet am 5. November 2026

Land Niedersachsen stellt knapp 70.000 Euro bereit – insgesamt stehen mehr als 200.000 Euro für die kostenfreie Kastration freilebender Hauskatzen zur Verfügung

Hannover. Das Land Niedersachsen setzt sein Engagement gegen die unkontrollierte Vermehrung freilebender Hauskatzen fort. Die landesweite Katzenkastrationsaktion 2026 findet vom 5. November bis voraussichtlich zum 15. Dezember statt. Tierschutzvereine, Tierheime und ehrenamtliche Futterstellenbetreuerinnen und -betreuer können in diesem Zeitraum freilebende Hauskatzen, sogenannte Streunerkatzen, in teilnehmenden Tierarztpraxen kostenfrei kastrieren lassen.

In den vergangenen acht Jahren konnten im Rahmen der landesweiten Kastrationsaktionen bereits rund 21.000 Streunerkatzen kastriert werden. Die diesjährige Aktion wird erneut federführend vom Deutschen Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e. V. begleitet. Tierarztpraxen, die sich beteiligen möchten, erhalten in Kürze weitere Informationen.

Staatssekretärin des Landwirtschaftsministeriums, Frauke Patzke:

„Wir wollen das Leid freilebender Katzen in Niedersachsen wirksam verringern. Mit der landesweiten Kastrationsaktion leisten wir nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz, sondern entlasten zugleich viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die sich täglich um die Streunerkatzen kümmern. Gleichzeitig sind auch die Katzenhalterinnen und -halter gefragt: Wer seine Katze bereits vor dem ersten Freigang kastrieren lässt, trägt entscheidend dazu bei, unkontrollierte Vermehrung und damit weiteres Tierleid zu verhindern.“

Niedersächsische Landestierschutzbeauftragte, Dr. Julia Pfeiffer-Schlichting:

„Jährliche Kastrationsaktionen von Freigängerkatzen können langfristig ihre Wirkung nur entfalten, wenn auch die in menschlicher Obhut gehaltenen Freigängerkatzen kastriert werden. Um langfristig wirksame Verbesserungen zu erreichen, ist eine landesweite Katzenverordnung mit verpflichtender Kennzeichnung, Registrierung und Kastration von Freigängerkatzen erforderlich. Ohne verbindliche Regelungen kämpfen die Katzenschützerinnen und Katzenschützer vielerorts einen kaum zu gewinnenden Kampf gegen das Anwachsen der Streunerkatzenpopulation und das damit verbundene Tierleid.“

Das Land Niedersachsen stellt für die diesjährige Kastrationsaktion knapp 70.000 Euro bereit. Gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund e.V., dem Verband Niedersächsischer Tierschutzvereine e.V., dem Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V., TASSO e.V., Vier Pfoten e.V. sowie einem seiner Mitgliedsvereine stockt der Landestierschutzverband Niedersachsen e.V. den Betrag auf, so dass in diesem Jahr insgesamt mehr als 200.000 Euro für die Kastration freilebender Hauskatzen zur Verfügung stehen. Da der Bedarf jedoch sehr hoch ist, könnten die bereitgestellten Mittel wie bereits in den vergangenen Jahren innerhalb kurzer Zeit ausgeschöpft sein.

Unkastrierte Katzen mit Freigang aus Privathaushalten tragen wesentlich zur Vermehrung der Streunerkatzenpopulation bei. Die Folgen sind erhebliches Tierleid sowie eine zunehmende Belastung der Tierheime und Kommunen. Katzenhalterinnen und Katzenhalter sind daher aufgerufen, ihre Tiere vor dem ersten Freigang kastrieren zu lassen.

Aus Sicht des Landes ist die Fortführung der Kastrationsaktionen ein wichtiger Beitrag zur Eindämmung der Streunerkatzenpopulation und kann eine künftige landesweite Katzenverordnung sinnvoll flankieren. Die Katzenverordnung selbst kann mittelfristig dazu beitragen, die Tierheime zu entlasten und die Kosten für die Kommunen zu senken. Der Entwurf einer Katzenverordnung befindet sich aktuell in der Ressortabstimmung.

Hintergrund:

Freilebende Hauskatzen und ihre Nachkommen bleiben Hauskatzen, auch wenn sie den direkten Kontakt zum Menschen verloren haben. Sie sind weiterhin auf menschliche Versorgung und Betreuung angewiesen. Ohne diese Hilfe drohen ihnen Mangelernährung, Parasitenbefall und schwere Infektionskrankheiten, die unbehandelt häufig zum Tod führen.

Zu den gesundheitlichen Belastungen zählen unter anderem Magen-Darm-Würmer, Toxoplasmen, Milben und Flöhe sowie Infektionskrankheiten wie Katzenschnupfen, Katzenleukose und feline Anämie. Zudem können sich freilebende Katzen bei unkontrollierter Vermehrung und fehlender medizinischer Versorgung zu einer Infektionsquelle für gehaltene Hauskatzen mit Freigang entwickeln.

Die Kastration weiblicher und männlicher Katzen verhindert unkontrollierte Fortpflanzung und trägt dazu bei, die Population freilebender Hauskatzen wirksam einzudämmen. Die landesweite Kastrationsaktion leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Tierschutzes in Niedersachsen.

Nachfragen können an den Deutschen Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e. V. gerichtet werden unter: info@tierschutzniedersachsen.de

Oder an die Stabsstelle der Landesbeauftragten für den Tierschutz des Landes Niedersachsen: landestierschutzbeauftragte@ml.niedersachsen.de

Quelle: https://www.ml.niedersachsen.de/presse/pressemitteilungen/niedersachsische-katzenkastrationsaktion-startet-am-5-november-2026-254871.html

Niedersächsische Katzenkastrationsaktion startet am 5. November 2026

Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz informiert: 

Land Niedersachsen stellt knapp 70.000 Euro bereit – insgesamt stehen mehr als 200.000 Euro für die kostenfreie Kastration freilebender Hauskatzen zur Verfügung. Aktionszeitraum 5. November bis 15. Dezember 2026

Gesamte Pressemeldung lesen

Der funktionierende und sichere Zugang zum Abrechnungsportal für die Tierarztpraxen ist ab Donnerstag, den 05.11.2026 zu erreichen.

Pro Tierarztpraxis sind im Aktionszeitraum (an jedem Standort) 40 Katzenkastrationen ab einem Lebensalter von fünf Monaten zuwendungsfähig. Weitere Informationen zu den Bedingungen sind vor dem Ausfüllen der Formulare vorgeschaltet. Bei Nichtbeachtung der Förderbedingungen kann keine Erstattung der Kosten erfolgen.

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Bedingungen für die Teilnahme 2026

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Bedingungen (I) und den Ablauf (II) für die Katzenkastrationsaktion 2026 sorgfältig durch, damit die eingereichten Rechnungen beglichen werden können.

I. Bedingungen

  1. Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich in Niedersachsen niedergelassene Tierärztinnen und Tierärzte.
  2. Die Kastration von Katzen bis zur 16. Lebenswoche fällt nicht unter die Fördermaßnahme.
  3. Der Aktionszeitraum läuft vom 5. November bis 15. Dezember 2026. Im Aktionszeitraum kann die behandelnde Praxis die Behandlung von jeweils max. 40 Katzen abrechnen.
  4. Die Abgabe der Tiere erfolgt ausschließlich durch Tierschutzvereine, Tierheime und Privatpersonen, die ehrenamtlich kontrollierte Futterstellen von verwilderten Hauskatzen betreuen und allein zur Kastration, Kennzeichnung und Registrierung der Tiere.
  5. Die behandelnden Tierarztpraxen dokumentieren die Vorlage folgender aktueller und gültiger Nachweise:
    1. Tierschutzvereine: Freistellungsbescheid
    2. Tierheime: Freistellungsbescheid und Erlaubnis nach § 11 TierSchG
    3. Privatpersonen: Personalausweis.
  6. Die behandelnden Tierarztpraxen klären die Überbringenden über den Umfang und die Dauer der erforderlichen Nachsorge, insbesondere der weiblichen Katzen, auf.
  7. Die behandelnden Tierarztpraxen lassen sich von den Überbringenden auf dem vom Landestierschutzverband Niedersachsen e.V. im Verlauf der Onlineanmeldung auszudruckenden Auftragsbeleg schriftlich bestätigen, dass die zu kastrierenden Katzen
    1. nach eigener Kenntnis ohne Besitzer sind,
    2. bei der Gemeinde als Fundkatzen gemeldet wurden und
    3. nur zum Zweck der Kastration eingefangen und erst nach einer Erholungsphase in eigener Obhut wieder an der ursprünglichen kontrollierten Futterstelle freigelassen, oder – wenn es sich um Welpen oder Jungtiere handelt – ausnahmslos an Halter vermittelt werden.
  8. Die behandelnde Praxis hat sich vor jeder Behandlung auf der Aktionsseite des Landestierschutzverbandes Niedersachsen e.V. im Internet über den Stand der Fördermittel zu informieren und behandelt nur dann, wenn Fördermittel in ausreichender Höhe für die Behandlung vorhanden sind. Rechnungen mit Rechnungsdatum nach Verbrauch der Fördermittel werden nicht anerkannt.
  9. Die behandelnde Praxis kennzeichnet die Katze mittels Transponder und gibt die Transpondernummer und weitere Daten in das Register des Deutschen Tierschutzbundes „Findefix“ oder in das Register von Tasso e.V. (Links s.u.) ein. Eine andere Kennzeichnung ist nicht möglich.
  10. Eine Abrechnung und Auszahlung setzt voraus, dass alle im Folgenden abgefragten Daten direkt vor oder nach der Behandlung (+/- 1 Stunde) eingetragen werden. Die hieraus generierte Rechnung und der Auftragsbeleg sind herunterzuladen, auszudrucken, zu unterzeichnen und bis zum 15. Dezember 2026 dem Deutschen Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V. per Post zuzusenden (Details s.u.). ACHTUNG: Die Postadresse ist bereits auf dem Rechnungsbeleg hinterlegt. Nach dem 15. Dezember 2026 eingehende Rechnungen können nicht berücksichtigt werden. Auch Rechnungsbelege aus eigenen Abrechnungssystemen können auf Grund der Förderbedingungen nicht anerkannt werden.

II. Ablauf

  1. Für jede Behandlung sind alle abgefragten Daten (inkl. einer gültigen IBAN und der Transpondernummer, des Geschlechts und des Fundorts der kastrierten, gekennzeichneten und registrierten Katzen) in die Eingabemaske einzutragen.
  2. Nach vollständigem Eintrag werden durch Anklicken des „Weiter“-Buttons sowohl eine Rechnung als auch ein Auftragsbeleg generiert. In der Rechnung wird automatisiert die Spendenleistung errechnet und ausgewiesen.
  3. Die Rechnung und der Auftragsbeleg sind auszudrucken, zu unterzeichnen bzw. unterzeichnen zu lassen, einzuscannen und bis zum 15. Dezember 2026 an den Deutschen Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V. zu senden. ACHTUNG: Die Postadresse ist bereits auf dem Rechnungsbeleg hinterlegt..
  4. Eine Bearbeitung des Vorganges erfolgt erst nach vollständigem Vorliegen aller Dokumente. Es erfolgt ein Abgleich mit den Angaben in den Datenbanken (Eintragung, Registrierung, Anmeldung).
  5. Werden Mängel festgestellt, erfolgt einmalig ein entsprechender Hinweis durch den Deutscher Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V.. Werden Mängel seitens der Praxis nicht bis zum 15. Januar 2027 behoben, wird der Vorgang wegen Verstoßes gegen die Förderbedingungen nicht bearbeitet und es erfolgt keine Auszahlung.
  6. Wird die Einhaltung aller Bedingungen festgestellt, wird vom Deutschen Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V. die Vergütung zur Auszahlung auf das von der Praxis benannte Konto gebracht.
  7. Die auszuzahlende Summe (Katze: 185,00 brutto, Kater: 150,00 € brutto) verringert sich um eine Spende in Höhe von 40,00 € pro behandelter Katze / pro behandeltem Kater. Über den Betrag der Spende wird eine Spendenbescheinigung ausgestellt und den Praxen zugesandt.
  8. Sollten Sie den Eingang der Gesamtsumme nicht bis zum 31. Januar 2027 verzeichnen, melden Sie sich bitte unverzüglich ausschließlich per E-Mail beim Deutscher Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V. (Mail: info@tierschutzniedersachsen.de). Aufgrund der Förderbedingungen können entsprechende Meldungen nach dem 31. Januar 2027 nicht berücksichtigt werden. Eine Erstattung ist dann nicht mehr möglich.
Ich habe die vorstehenden Bedingungen und den Ablaufplan gelesen, verstanden und erkläre hiermit mein ausdrückliches Einverständnis damit. Mir ist bewusst, dass ein Nicht-Einhalten zum Ausschluss von der Aktion sowie zur Rückforderung bereits ausgezahlter Gelder führen kann. Mir ist ebenfalls bewusst, dass Abrechnungen und Belege, die von diesen Bedingungen abweichen, nicht anerkannt werden und jegliche Rückvergütung der Aufwendungen durch den Deutschen Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V. und/oder die beteiligten Partner ausschließen.

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Katzenkastrationsaktion 2025

Die Katzenkastrationsaktion 2025 wird dankenswerterweise auch in diesem Jahr vom „Deutschen Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V.“ durchgeführt werden. Die Tierärztekammer Niedersachsen stellt im Rahmen der Durchführung der Aktion weiterhin ihr Know-how und den technischen Hintergrund zur Verfügung. In diesem Zusammenhang möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass der Vorstand des Landestierschutzverbandes Niedersachsen e.V. ehrenamtlich tätig ist, jedoch bemüht ist, Anfragen u.ä. zu der Aktion zeitnah zu beantworten. Sollte Rückmeldungen zeitlich verzögert beantwortet werden, bitten wir an dieser Stelle hierfür um Ihr Verständnis.

Die Kastrationsaktion freilebender Katzen („Streunerkatzen“) wird in diesem Jahr im Aktionszeitraum vom 17. März bis 30. April 2025 stattfinden.

Die vom Land Niedersachsen geförderte Kastrationsaktion wird in gewohnter Art durch die Landesbeauftragte für Tierschutz in Niedersachsen begleitet sowie von weiteren Tierschutzvereinen durch Spenden unterstützt.

Die Aktion dient wieder dem Ziel, die Zahl der Streunerkatzen in Niedersachsen weiter zu verringern und insbesondere die Nachhaltigkeit der vorangegangenen Aktionen zu sichern sowie wirksam und tierschutzgerecht die verwilderten Bestände zu regulieren. Hierfür erbringen die Tierarztpraxen in Niedersachsen die tierärztliche Leistung und tragen zu dieser Aktion mit einer Spende bei. Für diesen Einsatz im Sinne des Tierschutzes bedanken wir uns ausdrücklich.

Tiere, die die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen, werden für die zugelassenen Adressaten (in der Regel gemeinnützige Vereine, Tierheime und Ehrenamtliche, die u.a. Futterstellen freilebender Hauskatzen – auch für Tierheime und Vereine – betreuen) bei Einhaltung aller Bedingungen weitestgehend kostenfrei (bzgl. der Kosten in den tierärztlichen Praxen) kastriert, gekennzeichnet und registriert.

Folgende Grundbedingungen gelten weiterhin:

Pro Tierarztpraxis sind in dem Aktionszeitraum (an jedem Standort) 40 Katzenkastrationen ab einem Lebensalter von fünf Monaten zuwendungsfähig. 

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Allgemeines Anschreiben aus 2024 - Auszug:

"Kostenlos kastriert werden können freilebende Hauskatzen ab dem Alter von vier Monaten. Vor der Einfangaktion sollten sich die Teilnehmenden bei den umliegenden Tierarztpraxen erkundigen, ob diese an der diesjährigen Katzenkastration teilnehmen.

Die eingefangenen Katzen sind bei der zuständigen Stadt oder Gemeinde als Fundtiere zu melden.
Termine für die Kastration werden von einer teilnehmenden Tierarztpraxis vergeben, die auch die weiteren Formalitäten erledigt. 
Zum Termin ist der Personalausweis der Überbringer*in bzw. bei teilnehmenden Tierschutzvereinen/Tierheimen die Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz sowie ein Nachweis der Gemeinnützigkeit vorzulegen. 

Die Überbringer*in der Katze unterschreibt, dass die Katze nicht aus einem Privathaushalt stammt und erklärt sich bereit, die Katze nach der erfolgten Kastration so lange zu versorgen, bis das Tier mit einer stetigen Nachversorgung an den Einfangort zurückgebracht werden kann.

Die Katze wird bei der Kastration in der Tierarztpraxis mit einem Mikrochip versehen und von der Praxis in einem Haustierregister als Fundtier der Gemeinde registriert, in der die Katze aufgefunden worden ist.

Auch in diesem Jahr sind nachfolgende Regularien einzuhalten: 
Pro Tierarztpraxis können im jeweiligen Aktionszeitraum 40 Katzen kastriert werden. Die Katzen dürfen frühestens im Alter von 16 Wochen kastriert werden."

Rechtliche Hinweise: 
Umgang mit Fundtieren in Niedersachsen - Eine Information des Tierschutzausschusses der Tierärztekammer Niedersachsen:

Was kostet das ganze?

Über den Preis einer Kastration kann nicht diskutiert werden.
Wir Tierärzte unterliegen keiner freien Preisgestaltung, sondern unsere Gebühren richten sich nach einem Bundesgesetz welches vom Bundestag, nach Absprache mit allen relevanten Interessengruppen, beschlossen wurde.

Offizielle Beispiel-Rechnung für die Kastration eines Katers incl. Chip


Offizielle Beispielrechnung für die Kastration einer Katze incl. Chip


Diese Summe kann von Tier zu Tier und von Praxis zu Praxis bzw. von Fall zu Fall beim "einfachen Satz" leicht variieren, doch ist eine UNTERSCHREITUNG verboten*. 

Darin sind bei uns dann meistens auch die Medikamente zur Narkose (abhängig vom Gewicht), Schmerzmittel und Antibiotikum, Verbrauchsmaterialien und ggf. weitere Untersuchungen, Behandlungen, sowie Schmerzmittel und Antibiotika die ggf. auch noch abgegeben werden und die Unterbringung und Überwachung in der Aufwachbox etc., enthalten

*Nur bei Tierschutztieren von einem offiziellen Verein darf eine Ausnahme gemacht werden, so z.B. bei der Niedersächsischen Kastrationsaktion, wo jeder Tierarzt jeweils 40,- € "spendet", also einfach weniger ausbezahlt bekommt. 
Diese Aktion ist jedoch ausschließlich auf herrenlose wilde Katze beschränkt und gilt nicht für Tier mit Besitzer! 

Da Katzen & Kater hier "gechippt" werden müssen (Chip-Pflicht für Freigänger in Lüchow-Dannenberg), wird das meistens auch gleich während der Narkose mit gemacht und kostet dann natürlich auch noch einmal etwas für die Implantation und den Chip selbst.

*Dieses Bundesgesetz für die tierärztlichen Gebühren (GOT) ist rechtlich bindend für alle Tierärzte und darf bei Strafe auch in Ausnahmen nicht unterschritten werden. Eine Erhöhung bis zu dem 4-fachen Satz ist jederzeit möglich und ggf. durchaus angemessen.
In Tierschutzfällen (wilde Katzen, die nach der Kastration wieder aus gewildert werden, also nicht ins Tierheim kommen oder irgendwo anders aufgenommen werden) darf nur unter ganz bestimmten, stark eingeschränkten Voraussetzungen, dieser einfache Satz im Einzelfall auch unterschritten werden.

Ansprechpartner (noch aktuell?) bei den Samtgemeinden für „FUNDTIERE“: 

• Herr Schulz (Samtgemeinde Lüchow - öffentliche Ordnung): 05841- 126-610 
• Frau Prothmann (Samtgemeinde Lüchow - öffentliche Ordnung): 05841-126-619
    ◦ https://www.luechow-wendland.de/
• Frau Willmann (Samtgemeinde Gartow - Bürgeramt): 05846-82-25 
• Herr Saul (Samtgemeinde Gartow- Bürgeramt): 05846-82-18
    ◦ https://www.gartow.de/
• Herr Schwarzer (Samtgemeinde Elbtalaue - Ordnung ): 05861-808-400 
• Herr Heinrich (Samtgemeinde Elbtalaue - Ordnung ): 05861-808-401
    ◦ https://www.elbtalaue.de/

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