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Tierarztpraxis Gusborn - DocGoy

Mittwoch, 13. August 2014

Hilfe! Flöhe!


Das hier oben sind die wichtigsten Tipps, wenn es darum geht Flöhe zu finden und die Anzahl unter Kontrolle zu halten.
Das 1. Problem: Es wird immer Flöhe geben und Sie müssen immer auf der Hut sein.
Das 2. Problem: Sie müssen unbedingt verhindern, dass sich die Flöhe in Ihrer Wohnung vermehren.



Tipps aus der Praxis:
1. Behandeln Sie immer alle Ihre Haustiere gleichzeitig
2. Nehmen Sie Flohmittel, die Ihnen Ihr Tierarzt gegeben hat.
3. Behandeln Sie in den warmen Monaten alle Ihre Tiere regelmäßig gegen Flöhe (+ Zecken)



Wie Sie sehen, sind nur 5% der gesamten Flohpopulation als sichtbare, erwachsene Flöhe vorhanden. Diese werden von den meisten "Flohmitteln" mehr oder weniger bekämpft. Der Hauptteil liegt jedoch in anderen Entwicklungsstadien vor und zwar als Puppen, Larven oder Floheier. Diese werden normalerweise nicht mit bekämpft. Dafür gibt es spezielle Umgebungsbehandlungen.



Es gibt die unterschiedlichsten Arzneimittel gegen Flöhe. Dabei ist zu unterscheiden zwischen einer Behandlung am und auf dem Tier und einer Umgebungsbehandlung.


Gerade jetzt nach den warmen Tagen haben wir fast täglich Hilferufe von Kunden, die alle ähnlich klingen.
"Der Hund / die Katze jucken sich wie verrückt und auch wir haben jetzt kleine juckende Stiche. Aber Flöhe können es doch nicht sein, wir haben doch aus der Apotheke / dem Internet ein Flohmittel gekauft und das war gar nicht billig."

Unsere Antwort ist dann auch fast immer gleichlautend:
"Ja, aber gerade hier in der Gegend wirkt nicht mehr alles und weder die Apotheke noch das Internet haben die Erfahrung und die Möglichkeiten einer individuellen Therapie. Denn nicht alle Mittel dürfen frei verkauft werden. Und bei manchen Mitteln hilft es nur noch, wenn sie mit der Verpackung direkt die Flöhe erschlagen."

Tierarzneimittel sollten deswegen beim Tierarzt gekauft werden und das auch nur, nachdem das Tier untersucht wurde. Denn so manches Jucken kommt nicht von Flöhen, sondern von Milben, Pilzen, einer Allergie oder einer Hautentzündung.

Es gibt die unterschiedlichsten Wirkstoffe und Verabreichungsmöglichkeiten.
  • Tropfen (SpotOn)
  • Halsbänder mit kurzer oder sehr langer Haltbarkeit
  • Puder, Shampoos und Sprays
  • Mittel, die nur gegen Flöhe wirken oder auch gegen Zecken, Milben und Würmer
  • Mittel, die nur bei Hunden angewendet werden dürfen und für Katzen tödlich sind und Mittel die bei vielen Tierarten benutzt werden dürfen
  • "Spritzen" gegen Flöhe, die aber mittel- und langfristig nur die Vermehrung der Flöhe verhindern, aber nicht einen akuten Flohbefall unterbinden
  • neuerdings gibt es auch Tabletten, die beim Hund bis zu 3 Monaten gegen Flöhe und Zecken helfen und bei der Katze bis zu einem Monat gegen Flöhe
  • Mittel mit nur einem Wirkstoff, der deutliche Resistenzen aufweist, oder Mittel mit mehreren Wirkstoffen, die gegen erwachsene Flöhe wirken und gleichzeitig die Entwicklung über Ei, Larven, Puppe, Floh unterbinden
  • Sprays und Fogger für die Umgebungsbehandlung aber nicht für das Tier etc. pp.
Lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten, sonst zahlen Sie häufig doppelt und das ist dann richtig teuer!
Nur ein Tierarzt kennt die aktuelle Resistenzlage der Wirkstoffe, die verschiedenen Anwendungsformen und die individuell beste Behandlung in jedem einzelnen Fall.


Quelle Grafiken: "Virbac"

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